Summer in the City: Wie schafft man Städte in der Zukunft kühler

Bäume, grüne Inseln und Pflasterung mit dem Klimastein: So lassen sich (nicht nur) Fußgängerzonen herunterkühlen. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH/akz-o

Der Klimawandel heizt im Sommer ordentlich ein.

Vor allem in den Städten machen Hitzewellen den Bewohnern zu schaffen. Beton und Asphalt speichern die Wärme besonders gut, Fassaden reflektieren sie und Straßenschluchten halten sie fest. Vom Klimastein im Pflaster bis zum Baum auf dem Dach: Innovative Ideen kühlen Städte herunter, wenn die Temperaturen steigen.

Pflanzen

Fachleute sind sich einig: Die Städte der Zukunft werden grün. Denn Grünflächen bieten nicht nur Erholung für Menschen und Lebensraum für Tiere, sie tun auch dem Klima gut. Pflanzen, allen voran Bäume, binden CO₂, produzieren Sauerstoff und kühlen durch Verdunstungskälte die Luft. Blätter funktionieren als natürliche Klimaanlagen. Doch der Platz für diese Klimaretter ist gering. Innovative Planer setzen sie mittlerweile auch auf Dächer und Fassaden. Selbst Bäume werden dort oben gepflanzt.

Luft

Zwischen Straßenschluchten sucht man oft vergebens nach einer kühlen Brise. Städteplaner und -planerinnen integrieren deshalb gezielt Grün- und Klimaschneisen, durch die kühlere Luft ungehindert vom Stadtrand in die City strömen kann. Auch ausgeklügelte Gebäudekonstruktionen lassen die Luft besser zwischen den Komplexen zirkulieren.

Wasser

„Schwammstadt“ heißt das neue Konzept: Statt über die Kanalisation entsorgt zu werden, soll Regenwasser frei versickern. So verdunstet es und senkt die Temperaturen in der Umgebung. Verdunstung hilft außerdem, die Luft in Bewegung zu halten. Zusätzlich dürfen unterirdisch geführte Bäche und Flüsse wieder an die Oberfläche kommen und wo Platz ist, Auenlandschaften bilden. Auch hier ist Verdunstungskühlung das Stichwort.

Bäume, grüne Inseln und Pflasterung mit dem Klimastein: So lassen sich (nicht nur) Fußgängerzonen herunterkühlen. Foto: club L94 Landschaftsarchitekten GmbH/akz-o

Stein

Genau bei dem Prinzip Schwammstadt setzt auch der Klimastein von Godelmann an. Der dreischichtige Stein neutralisiert nicht nur Luftschadstoffe und dämmt Lärm, sondern sorgt für eine ähnliche Verdunstungsleistung wie eine Wiese. Das Prinzip: Durch die Fugen gelangt das Regenwasser gefiltert in die Speicherschicht des Steins. Von hier aus verdunstet es und kühlt so die Umgebungsluft. Die Kapillar-Schicht, also die unterste Schicht im Stein, hindert nicht nur das Wasser daran, im Erdreich zu versickern, sondern nimmt zusätzlich Feuchtigkeit aus dem Boden auf – für noch mehr Kühlung. Das übrige Regenwasser versickert gefiltert an Ort und Stelle im Erdreich und kann somit dem Grundwasser zugeführt werden. Eine Innovation, die gleichzeitig Temperaturen senkt und Flächen entsiegelt. Mehr Informationen über den cleveren Klimastein gibt es auf godelmann.de/klimastein.

akz

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