Auf zum Coronavirus Maskenball

Etwas Ironie - nicht ganz ernst gemeint

Wenn das Thema nicht so fürchterlich ernst wäre, man könnte sogar lachen.

Aber das Thema Masken in Coronavirus-Zeiten schreit schon nach einer etwas lockerer Betrachtung. Die Zeiten sind doch sowieso sehr ernst und stimmen uns nachdenklich. Umso mehr tut etwas Ablenkung gut.

Schon die Ankündigung zur Maskenpflicht in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln könnte aus einem Strategiebuch für erfolgreiches Marketing entstammen. Zuerst nein, Masken benötigen wir nicht, dann der Schwenk und plötzlich trug jeder Polizist und jede Polizistin in Österreich eine Maske. Dann noch mit einer Verknappungsstrategie zu kommen um die Nachfrage ganz nach Apple Muster in luftige Höhen zu treiben. Kompliment, wenn auch nicht gewollt.

Ungeahnte Kreativität wurde entwickelt

Sei es, weil kurz nach der Verordnung, Masken Mangelware sind und einfach in Apotheken und Drogerien nicht zu kaufen waren oder weil sich Menschen nicht mit“ Massenware“ abfinden wollen, entstand ein kreativer Hip der quer durch die Bevölkerung ging.

Sehen Sie hier in unserem kleinen Video, wie kreativ in diesem Fall Yvonne uns eine selbstgemachte Maske vorstellt.

Aber auch nicht nur Privatpersonen zeigen ihre Kreativität, auch professionelle Schneider wie G & S Liebler die Kleidermacher  in Wien produzierten plötzlich Masken, satt maßgeschneiderte Kleider und Anzüge. Not macht erfinderisch – so meistert man auch eine Krise.

Zugegebenermaßen schwingt in unseren Zeilen schon eine Schuss Ironie mit. Möglicherweise wird dies ein Virologe im Spital, der zu wenig Masken geliefert bekommt weniger lustig finden. Aber keine Sorgen bei Ärzten handelt es sich um ganz andere Masken.

Schauen Sie sich hier einige Beispiel an. So hat das Unternehmen Fahnen-Gärtner in Mittersill ein Individualisierungs-Modul für Firmen und Organisationen entwickelt um mit der Conona-Maske Werbung in die Welt zu tragen.

Aber auch viele Privatpersonen zeigten ihre Kreativität, wie Sie hier sehen können.

ABOUT YOU bietet größte Vielfalt an modischen Alltagsmasken zum transparenten Selbstkostenpreis

Foto:©“obs/ABOUT YOU“
  • Mit dem Launch der neuen Shop-Kategorie „Stoffmasken“ bietet der Fashion Online Shop das größte und vielfältigste Sortiment an nicht-medizinischen Alltagsmasken in Europa
  • ABOUT YOU startet am Dienstag, dem 28. April 2020, mit dem Verkauf von rund 200.000 Masken und hat bereits mehr als vier Millionen weitere Masken geordert, die in den nächsten Wochen im Shop live gehen, um den fortlaufenden Bestand zu sichern
  • Das Hamburger Unternehmen löst sein Versprechen ein und bietet Masken ausschließlich zum Selbstkostenpreis ab 1,70 EUR pro Stück an – die Preiszusammensetzung ist transparent einsehbar auf den Produktdetailseiten einer jeden Maske
  • Mehr als zwanzig Markenpartner wie u.a. Armed Angels, Odlo und Urban Classics sowie exklusive Designs von u.a. LeGer-Designerin Lena Gercke, MDLA-Designer Bill Kaulitz, GMK-Designer Guido Maria Kretschmer sowie Entertainer Riccardo Simonetti ermöglichen Vielfalt

Auch Casinos-Austria-Generaldirektorin darf nun offiziell Maske tragen

Foto: Casinos Austria, © Christof Wagner

Achtung, Satire: Kampagne #wirtragenmaske erlaubt ihr, Maske als Menschenfreund zur Schau zu stellen

Es ist ein Freudentag für Bettina Glatz-Kremsner, Generaldirektorin der Casinos Austria. Denn mit Start der Kampagne #wirtragenmaske darf sie ihre Maske als Menschenfreund endlich offiziell zur Schau stellen.

„Masken tragen ist wichtig“, sagt Bettina Glatz-Kremsner, als sie die Kampagne der Casinos Austria vorstellt. „Ich selbst habe ja schon jahrzehntelang Übung damit. Aber so gut wie jetzt ist es mir noch nie gelungen, Menschlichkeit und Mitgefühl zu heucheln.“

Egal ob Beschäftigungstherapie oder ein kleines Umsatzeinkommen in dürren Zeiten für Selbstständige, es erfreut uns allemal.

Bleibt nur zu hoffen, dass sich bald wieder Normalität im Alltag einstellt und wir weder Masken noch Klamauk brauchen um durch die „langweiligen“ Tage zu kommen. Für viele Menschen war es dabei gar nicht so langweilig, den Home Office und 2 Kinder in Quarantäne ist Action genug.

Aber die Hoffnung – auf normale Zeiten – stirbt zuletzt.

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