Rügen, eine Insel zwischen Wellen, Wiesen und weißen Sandstränden

60 km lange feine Sandstrände

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Ideal für Aktivurlauber, die eine einzigartige Landschaft, weiße Strände, Angebote für Radfahren, Wandern und Wassersport suchen – das alles in Verbindung mit salzhaltiger Meeresbrise.

Rügen die größte Insel im Norden Deutschlands. Deutschlands größte Insel mit 976 km2 fasziniert mit seiner Kreideküste, seinen UNSECO geschützten Buchenwäldern, seinen 60 km langen feinen Sandstränden, einem milden Klima mit überdurchschnittlich vielen Sonnenstunden.

Wussten Sie?

Dass Rügen Deutschlands größte Insel ist, ist vielen Menschen bekannt. Aber hätten Sie gedacht, dass Rügen 140 Kilometer mehr Küstenlinie hat als die gesamte schleswig-holsteinische Ostsee? Oder dass Rügen 10 mal größer als Sylt ist, aber nur 3 mal soviel Einwohner hat? Oder dass es auf der Insel 100 Sonnenstunden pro Jahr mehr gibt als in München?

Rügen die größte Insel im Norden Deutschlands

Ob per Auto, Bahn, Fähre oder Bus, es gibt viele Möglichkeiten die Ostseeinsel Rügen anzusteuern. Zwei Brücken verbinden Rügen mit dem Festland, die große Rügenbrücke für den Autoverkehr und der niedrigere Rügendamm für Schienen- und Autoverkehr. Die Brückenquerung ist mautfrei, bitte beachten Sie aber die Hubzeiten des Rügendamms, der fünf mal täglich für 20 Minuten für den Schiffverkehr geöffnet wird.

Außerdem haben Sie die Möglichkeit mit einer Autofähre auf die Insel Rügen zu reisen. Mit dem Zug kann man ebenso fahren und kommt direkt in dem bekannten Badeort Binz an.

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Wenn Sie mit dem Auto auf die Insel kommen, dann fahren Sie einen Teil auf der Deutsche Alleenstraße die vom Bodensee bis nach Rügen verläuft. Die Deutsche Alleestraße ist rund 2.900 km lang und führt überwiegend über Alleen. Sie ist damit Deutschlands längste Ferienstraße und nahm 1993 in Abschnitten ihren Anfang.

Auf der Insel und für Tagesausflüge nach Putbus ist die Anreise mit dem „Rasenden Roland“ genannten historischen Dampfzug zu empfehlen, der vom Ort Göhren nach Putbus-Lauterbach fährt. Hier befindet sich der Hafen von Putbus, von dem aus geführte Touren zur unbewohnten Insel Vilm starten. Auch frischer Räucherfisch kann hier probiert werden. Alternativ kann man selbst zur Angel greifen und den großen Fang machen. Romantiker lieben den Stadtteil für seinen Ausblick auf die untergehende Sonne.

Schon über Jahrzehnte begeistern die kleinen Züge viele Rügen-Besucher immer wieder aufs Neue, wenn sie schnaufend Wälder, Wiesen und Felder durchqueren oder aber sich pfeifend und bimmelnd ihren Weg durch die belebten Ostseebäder im Südosten der Insel Rügen bahnen. Zu empfehlen ist die RüBB-Tageskarte, mit der man einen ganzen Tag lang Kleinbahn fahren und dabei beliebig oft unterwegs ein-/aussteigen kann (Erwachsene: 22,00 €, Kinder: 11,00 €, Familienkarte: 46,00 €)

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Die seinerzeitige Residenzstadt Putbus

Putbus wurde 1810 von Fürst Wilhelm Malte zu Putbus als jüngste Residenzstadt des Nordens mit italienischem Flair gegründet und wird auch die „Weiße Stadt“ und die „Rosenstadt“ genannt. Mit dem Circus, dem historischen Schlosspark und dem Theater ist in Putbus bis heute viel klassizistische Bausubstanz erhalten.

Bereits um 1898 wird Putbus in zahlreichen Reiseführern als „reizender Fleck und Badeort“ bezeichnet. Von seiner Attraktivität hat die ehemalige Residenzstadt des Stadtgründers Fürst Wilhelm Malte I. in den vergangenen 100 Jahren nichts eingebüßt. Noch heute bewundern zahlreiche Besucher die majestätischen Gebäude im Stil des Klassizismus, die er zur Verschönerung seiner Residenz erbauen ließ. Als Wilhelm Malte die Stadt gründete, schuf er ein einmaliges städtisches Ensemble aus Architektur, Kunst und Landschaft. Obwohl sein prächtiges Schloss seit 1964 verschwunden ist, zeugt der im englischen Stil angelegte Schlosspark mit seinen schönen Plätzen von dem Repräsentationsbedürfnis des Fürsten. Wer durch den Park schlendert, wird auf Mammut- und Tulpenbäume sowie den Marstall und die Orangerie treffen, in denen Kunstausstellungen und Konzerte stattfinden. Gerne kann man auch verweilen und den Blick auf den Bodden genießen. Im ehemaligen Affenhaus befindet sich ein Puppen- und Spielzeugmuseum, dessen rund 500 Exponate Erinnerungen an die vergangenen Kindheitstage wieder erwecken.

Eine weitere Hinterlassenschaft des Fürsten ist der Circus. Dieser als Rondell ausgeführte Platz, in dessen Mitte ein beeindruckender, 19 Meter hoher Obelisk steht, wird von einer Vielzahl klassizistischer Häuser gesäumt. Eine von Kastanien gesäumte Allee führt vom Platz zum ehemaligen Standort des Schlosses. Wenige Meter vom Circus entfernt kann sich der Besucher während der Hochsaison auf abendliche Opern – und Schauspielaufführungen im prachtvollen Residenztheater von 1821 freuen. Sehenswert sind ebenfalls die Handwerkerhäuser in der August-Bebel-Straße.

Die Insel Rügen mit ihren großen Seebädern

Die großen Seebäder Binz, Sellin, Baabe und Göhren warten mit einer historischer Bäderarchitektur, einem vielfältigem Übernachtungs- und Gastronomieangebot und abwechslungsreichen Kulturangeboten auf. In den kleineren Seebädern auf dem Mönchgut finden Sie verträumte und idyllische reetgedeckte Häuser mit historischen Ortskernen.

Wir besuchen das Ostseebad Binz – ein idealer Ort um ein paar Tage zu entspannen

Schauen Sie sich unser kleines Video an und tauchen Sie ein.

Einer der wohl beliebtesten und bekanntesten Orte für einen Badeurlaub ist das Ostseebad Binz an der Ostsee südlich von Sassnitz. Neben einem herrlichen kilometerlangen Sandstrand verfügt der Ort auch über eine prachtvolle Promenade mit besonderem Charme. Dabei befand sich hier bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts nur eines von vielen kleinen Dörfern auf Rügen. Als jedoch ab 1875 das Baden im Meer zur Modeerscheinung wurde, entwickelte sich der Ort zu einem prächtigen Seebad, dessen Villen im Stile der Bäderarchitektur noch heute von zahlreichen Besuchern bewundert werden.

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Binz ist einer der an Sehenswürdigkeiten reichsten Orte der Insel. Neben dem Binzermuseum zur Geschichte des Ortes sind auch die evangelische Kirche sowie das majestätische Kurhaus von 1908 sehenswert. Gleich daneben befindet sich die 370 Meter lange Seebrücke, von deren Kopf man einen herrlichen Panoramablick auf die Seeseite des Ostseebads hat. Hier starten auch die beliebten Bootstouren zu den Kreidefelsen entlang der Kreidefelsen, die in der strahlenden Morgensonne einen unvergesslichen Anblick bieten.

Anwendungen mit Rügener Heilkreide können zu einer Aktivierung des Organismus beitragen. Zu den möglichen Effekten zählen Anregungen des Herz- und Kreislaufsystems sowie des Stoffwechsels, ie Förderung der Druchblutung und der Entsäuerung sowie eine Stärkung des Immunsystem.

Wenn Sie sich eine kleine Freude gönnen möchten, dann buchen Sie Ihren Aufenthalt im Grand Hotel Binz ein gediegenes 5 Sterne Haus mit allerhöchsten Komfort. Es gibt immer günstige Pauschalangebote.

Von Binz mit dem kleinen Jagdschlossexpress zum Jagdschloss Granitz

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Ebenfalls unvergesslich ist der Besuch des Jagdschlosses im Waldgebiet der Granitz. Hier kann man die historischen Prunkräume des Fürsten Wilhelm Malte I. bewundern. Man fährt mit dem Jagdschlossexpress zum Jagdschloss. Highlight ist das Besteigen des markanten Mittelturmes (nur für Schwindelfreie geeignet), dessen gusseiserne freitragende Wendeltreppe zum höchsten Aussichtspunkt der Insel führt. Zum Erlebnis wird auch die Einkehr in die urige Schlossschenke, deren rustikale Atmosphäre meist mit einem deftigen Essen endet.

Die Kreideküste mit Nationalpark als UNESCO Weltnaturerbe

Unbedingt sollte man einen Ausflug über Sassnitz zum berühmten Königsstuhl unternehmen und zu Fuß zum beeindruckenden Aussichtspunkt wandern. Die Kreideküste, vor allem der berühmte Königsstuhl, ist das Wahrzeichen der Insel Rügen. Eine Wanderung entlang des Hochufers von Sassnitz nach Lohme bietet imposante Ausblicke und ein einmaliges Naturerlebnis direkt an der Ostsee. Das Nationalpark- Zentrum KÖNIGSSTHUHL gibt mit seiner Erlebnisausstellung alle Hintergrundinfos zur Entwicklung der Kreideküste. Weiße Steilküste, das UNESCO-Weltnaturerbe der Alten Buchenwälder und blaues Meer sind  die unvergesslichen Eindrücke einer überaus kontrastreichen Landschaft auf Rügens nordöstlicher Halbinsel Jasmund. Im Osten der Halbinsel ragen die einmaligen Kreidekliffs faszinierend aus dem Meer und bieten immer wieder unverwechselbare Eindrücke.

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Der größte Kreidefelsen ist der Königsstuhl mit einer Höhe von 118m. Im Nationalpark-Zentrum KÖNIGSSTUHL bietet sich dem Besucher die einmalige Gelegenheit von einer 200qm großen Aussichtsplattform dieses Naturphänomen zu bestaunen und einen weiten Ausblick auf das Meer und die Küstenlinie zu genießen. Bereits der Maler Caspar David Friedrich ließ sich auch von diesem Erlebnis 1815 zu seinem Bild „Kreidefelsen auf Rügen“ inspirieren. Durch die wechselnden Natureinflüsse der Ostsee und des Wetters verändert die Küste immer wieder ihr Gesicht, so dass jeder Besuch des Königsstuhls unverwechselbar bleibt. Jedoch kommt es unter bestimmten Bedingungen von Zeit zu Zeit zu kleineren oder größeren Küstenabbrüchen. Als Besucher sollte man sich dessen stets bewusst sein, Warnhinweise und Absperrungen unbedingt beachten.

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Weitere Ausflugsmöglichkeiten außerhalb von Binz sind die Feuersteinfelder sowie das schlossartige Forsthaus in der Schmalen Heide mit dem Naturerbe Zentrum RÜGEN.

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Aufgetischt – Der Geschmack der Insel

Gutes Essen und jeder Urlaub ist gerettet. Wir sind den kulinarischen Angeboten gefolgt und können ohne Übertreibung sagen „Es zahlt sich aus“. Frischer Fisch, fruchtiger Sanddornlikör, deftige Burger, duftendes Brot oder sahnige Torten: Hauptsache regional! Wer wissen will, wo und wie man auf der Insel Rügen authentisch schlemmen kann, kommt auf seine Kosten. Denn Rügen tischt auf. Jeden Monat beleuchten die Rügener in ihrer Kampagne „Aufgetischt!“ einen Kulinariker der Insel. Präsentiert werden unter anderem der Binzer Sternekoch Ralf Haug, Bäckereibesitzer Nils Peters, Insel-Brauerei-Leiter Frank Lucas und Inselfrische-Gründerin Dr. Sylva Rahm-Präger.

Wir haben zwei Feinschmeckerlokale ausgewählt, beide in Binz zum einem das freustil Restaurant, dass sich auf regionale Speisen und origineller Zubereitung spezialisiert hat. Schon die Bestellung ist eine Freude und Überraschung zugleich. Wir wählen das Überraschungsmenü, dass aus einer kleinen Fischsuppe, einem liebevoll zubereiteten Frühbeet besteht. Weiter geht es mit St. Jakobsmuscheln, Blumenkohl und brauner Butter. Als Hauptspeise gibt es dann „OX“ – ein Ochsenfilet, mit Spargel und Eischaum. Den Abschluss bildet ein Erdbeerdessert.

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Der Wein wird uns von der Chefin persönlich empfohlen und kredenzt. Gratulation an die Küche für die Originalität und dem vorzüglichen Geschmack.

Unser zweiter Restauranttipp ist die Strandhalle Binz wo Toni Münsterteicher vorzüglich aufkocht. Schon das Ambiente lässt erahnen was einen erwartet. Holzstühle mit tiefem Federsitz laden zum Versinken ein und die Landschaftsmalereien zum Träumen. Liebevoll auf Rügen, wie es nur der Chefkoch selbst sieht. Doch das Besondere sind natürlich die köstlichen Gerichte. In der Tat kann sich Toni damit verwirklichen. Bitte unbedingt rechtzeitig reservieren, damit man einen Platz bekommt.

Unsere Meinung:

Viel Österreicher wurden in ihrer Jugend mit dem Mittelmeer sozialisiert. Wie wäre es einmal mit einer anderen Perspektive – mit Rügen?

Die Insel Rügen, die Menschen, die Landschaft, die langen weißen Sandstrände, die Kreidefelsen, die Buchenwälder, die Architektur – einfach alles hat uns sehr entschleunigt. Wahrscheinlich wird es Ihnen auch so ergehen.

Hier finden Sie weitere Informationen: www.germany.travel/culinary-germany

http://www.germany.travel/de/freizeit-erholung/deutsche-inseln/ostseeinseln/insel-ruegen.html

2 Kommentare

  1. Ich habe die meisten Inseln im Norden besucht: Rügen, Föhr, Amrum, Sylt und auch Helgoland. Rügen ist sicher weniger touristisch und weitläufiger als Sylt und auch günstiger. Würde ich eher empfehlen für einen entspannten Urlaub.

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