Das irische Bray im Süden von Dublin

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Wer schon immer einmal das historische Irland jenseits des Trubels in Dublins kennenlernen wollte, macht sich auf in das südliche Bray an der Irischen See.

Hier können Reisende den Meereswogen lauschen und in die magische Natur Irlands eintauchen, während die Sonne am Horizont untergeht. Ein Ausflug in das unberührte Irland, wo die Feen, Mythen und Legenden Realität werden.

Hier geht es zu unseren 5 besten Sehenswürdigkeiten in Bray und der Region.

  1. Das Zentrum von Bray

Der Ort Bray liegt im Süden von Dublin an der Ostküste im irischen County Wicklow. Die Geschichte der Region lässt sich bis in die Zeit der Kelten zurückverfolgen, bevor Bray im Mittelalter unter der englischen Herrschaft neu aufblühte. Bray wurde ein beliebter Ort für die reicheren Reisenden aus Dublin, weswegen im 19. Jahrhundert eine eigene Zugverbindung gebaut wurde, die Bray schließlich in einen Urlaubsort für die irische Mittelschicht in Dublin verwandelte. Heute leben an die 35.000 Menschen in der Region, was Bray die neuntgrößte Region in Irland macht.

Viktorianische Architektur, die Kiespromenade und der Hintergrund des Bray Heads lassen schnell deutlich werden, warum Bray einst so beliebt bei den irischen Reisenden war. Die Region blüht im saftigen Grün und führt Reisende entlang verschlungener Pfade durch die kleine Stadt. Auch in Bray ist das Pub, das Wohnzimmer der irischen Kultur, stets nur einen Schritt entfernt. Besondere Sehenswürdigkeiten in Bray inkludieren das Anwesen Killruddery House aus dem 17. Jahrhundert und die Gärten „Festina Lente“, die heute die größten viktorianischen ummauerten Gärten in Irland sind. Im nördlichen Teil der Promenade (genauer gesagt Martello Terrace Nummer 1) lebte am Ende des 19. Jahrhunderts der berühmte irische Schriftsteller James Joyce.

  1. Der Bray Head

Von Weitem zu erkennen und im goldenen Glanz der Heide ist er nicht zu übersehen ‒ der Bray Head ist das Wahrzeichen der Stadt an der historischen Ostküste, wie Irland.com sich selbst beschreibt. Der Name des Ortes lässt sich auf das irische Wort (Bré) zurückführen, dessen genaue Bezeichnung für „Hügel“ steht. Der Hügel ist 240 m hoch und führt Interessierte quer durch das Dickicht, bevor sie das Gipfelkreuz an der Spitze berühren dürfen. Wer nach der phänomenalen Aussicht auf die Irische See die Umgebung noch weiter erforschen will, macht sich auf zum Küstenwanderweg, der am Fuße des Hügels beginnt. Die Strecke, auch Cliff Walk bezeichnet, verbindet Bray mit dem benachbarten Greystones.

  1. Wicklow-Mountains-Nationalpark

Eine der berühmtesten und schönsten Naturregionen befindet sich westlich von Bray ‒ der Wicklow-Mountains-Nationalpark besteht zur Gänze aus Granit und erreicht Höhen von bis zu 900 m. Als Nationalpark ist die Region die Heimat von zahlreichen Wildtieren, besonders aber von Wildvögeln wie dem Zwergfalken und dem Wanderfalken. Moos, Heide und Moore erwarten Reisende in den wärmeren Monaten, wenn sie die Höhen und Tiefen erforschen. Auf der Südseite des Nationalparks verstecken sich zudem die Ruinen der ehemaligen Klostersiedlung von Glendalough, die bereits im 6. Jahrhundert gegründet wurde. Der malerische Ort war die Heimat des Heiligen Kevins, der laut Überlieferungen 120 Jahre alt wurde und die Namensgrundlage für den berühmten Wanderweg Saint Kevin’s Way lieferte.

  1. Powerscourt Schloss und Wasserfall

Powerscourt House wurde am Anfang des 18. Jahrhunderts von Richard Cassels errichtet, ein Deutscher, der sich eine Architekturkarriere in Irland aufgebaut hatte. Das Haus fiel 1974 einem Feuer zum Opfer und wurde erst zwanzig Jahre später wieder aufgebaut. Das heutige Gebäude ist eine Hommage an den irischen Palladianismus, der sich am Klassizismus und seiner Symmetrie mit Säulen und geraden Kapitellen orientiert. Die Gärten vor dem Schloss zählen zur Hauptattraktion, allerdings sind einige weitere Besonderheiten in der Umgebung zu finden. So zum Beispiel der Powerscourt Wasserfall, in dem Feen und Elfen leben sollen.

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Irland ist vielfach als das Heim mystischer Wesen bekannt und die Thematik findet sich heute in zahlreichen Medien wieder. Beispielsweise wurde die Serie Penny Dreadful (2014) in Bray gedreht, in der es um Fabelwesen, Mystik und Magie geht, während der Film Ondine (2009) die irische Interpretation der Undine, einer Halbgöttin aus den Meereswogen, darstellt. Allerdings existieren auch weitere Verweise auf die sagenumwobene Welt der Iren in anderen Unterhaltungsbranchen. Das Online Slot-Spiel 9 Pots of Gold bei Betway enthält gleich mehrere Referenzen der irischen Kultur: das irische Glückskleeblatt, die Nummer 7 und den Kobold mit seinem Goldtopf. Am Ende eines Regenbogens befindet sich bekanntlich ein Goldtopf ‒ daher bringt das Symbol im Slot-Spiel auch besonders viel Glück. Spiele wie diese bei Betway sind aufgrund ihrer Freispiele und Boni beliebt und greifen verschiedene Themen aus der ganzen Welt auf.

  1. Great Sugar Loaf

Im Süden des Wicklow-Mountains-Nationalparks liegt der 500 m hohe Great Sugar Loaf, ein Hügel, der sich aus der ebenen Umgebung wie eine Pyramide erhebt. Aufgrund seiner eigenartigen Form wird er oft für einen Vulkan gehalten, obwohl er eigentlich nur aus Quarzit besteht. Historisch gesehen wurde der Great Sugar Loaf als Raststätte auf dem Weg von Glendalough in die Höhen des naheliegenden Nationalparks verwendet. Deswegen gibt es auch noch heute zahlreiche Möglichkeiten, traditionelle Unterkünfte in der Region via Airbnb zu buchen. Wer es schafft, den Hügel zu erklimmen, wird mit einer Aussicht auf den Park und das Meer belohnt und kann an guten Tagen sogar Dublin in der Ferne erkennen.

red

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