Unser Rezeptvorschlag – Herzhafter Zander-Genuss mit Grünkohl

Einfach zum Nachkochen

Graupen und Grünkohl. Foto: LandGenuss/txn
Graupen und Grünkohl. Foto: LandGenuss/txn

Vitaminreich, ungewöhnlich lecker  und originell zubereitet.

Grünkohl mit Zander, werden Sie jetzt fragen?

Es muss ja nicht immer fetter Schweinebauch sein. Und wenn dazu dann noch Graupen kommen, sorgt das für ein ganz neues Geschmackserlebnis des klassischen Wintergemüses. Die Zubereitung dauert eine Stunde.

Zutaten für 4 Personen:

1,25 kg Grünkohl, 1 Zwiebel, 2 EL Butter,  200 g Graupen, etwa 1 l heiße Brühe, etwa 100 ml Weißwein, 4 Stiele Thymian, 4 Zweige Rosmarin, 600 g Zanderfilet, 1–2 EL Zitronensaft,  Salz, 100 g geriebener Parmesan, 50 g Schmand, Pfeffer

Zubereitung:

Grünkohl putzen, grobe Blattstiele entfernen und Blätter in Stücke schneiden. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Grünkohl und Zwiebel in 1 EL erhitzter Butter 5–10 Min. dünsten. Graupen dazugeben und ebenfalls andünsten. Brühe und Weißwein nach und nach angießen und etwa 40 Min. garen. • Kräuter waschen. Zanderfilet waschen, trocken tupfen, säuern und salzen. Übrige Butter in einer Pfanne erhitzen. Kräuter und Zanderfilet dazugeben und den Fisch von beiden Seiten 8–10 Min. dünsten. • Risotto mit der Hälfte des Käses und dem Schmand verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Grünkohl-Graupenrisotto in großen Schalen anrichten, Das Zanderfilet darauflegen, mit übrigem Käse bestreuen und servieren.

Pro Portion: 620 kcal, 50 g Eiweiß, 23 g Fett, 43 g Kohlenhydrate

Weitere ausgefallene Rezeptideen finden Sie hier.

Was sind eigentlich Graupen? Das auch Roll- oder Kochgerste genannte Getreide besteht aus geschälten Gersten- oder auch Weizenkörnern. Beim Kochen verhält es sich ähnlich wie Reis.

Hier ein paar Informationen zum Zander:

Der Zander ist ein schneller Räuber. Besonders bevorzugt er Stinte. Aber auch Krebse und Kleinlebewesen gehören zu seiner Beute. Aufgrund seiner Fressgier ist der Zander relativ schnellwüchsig. Einjährige Zander sind in der Regel unter günstigen Lebensbedingungen 10 bis 15 Zentimeter lang, zweijährige erreichen 17 bis 20 Zentimeter Länge, und mit drei Jahren, bei etwa 25 Zentimetern, werden die Fische geschlechtsreif.
Zwischen April und Mai legt das Zander-Weibchen in Ufernähe oder im Flachwasser mehrere hunderttausend Eier ab. Dabei bedient es sich natürlicher Schutzzonen zwischen Steinen und Kleingeäst, wo es seine Nestgrube für das Gelege einrichtet. Die Zanderbrut klebt leicht zusammen, wodurch nur ein Teil zur Entwicklung von Jungfischen befähigt wird, außerdem kann so die Brut leicht anderen Raubfischen wie Hecht und Barsch als Beute zum Opfer fallen.
Zander werden üblicherweise zwischen 40 und 130 Zentimetern lang und bis zu zehn Kilogramm schwer.

Herkunft

Die ursprüngliche Heimat des Zanders ist der Osten und Norden Europas. Besonders in Rußland spielt der Zander für die Fischversorgung eine große Rolle. Durch Zuchtversuche und den Einsatz von Jung- fischen in andere Gewässer ist der Zander mittler- weile in ganz Mitteleuropa verbreitet. Man findet ihn auch in salzarmen Teilen der Ostsee, im sogenannten Haff („Haff-Zander“). Außerdem ist Zander vom Aralsee über das Schwarze Meer bis in die oberen Teile der Donau sowie im ungarischen Balatonsee zu finden. In Nordeuropa ist er auch in einigen Regionen Finnlands und Schwedens heimisch. Zum Teil wird Zander auch in Teichanlagen gezüchtet.

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