Stubaier Kaiserschmarren – Was man dazu alles braucht

Ein Rezept zum Nacheifern

TVBStubaiTirol_AndreSchoenherr_Genuss_Kaiserschmarrn
TVBStubaiTirol_AndreSchoenherr_Genuss_Kaiserschmarrn

Im Jahr 2018 fand wieder das Kaiserschmarrenfest im Stubaital statt.

155 Kilogramm Schmarren im Jahr 2015 bedeuteten den Weltrekord für das Stubaital!

Diese ohnehin schon immense Menge wurde noch zwei Mal überboten und den aktuellen Rekord im Kaiserschmarren-Backen hält St. Georgen im Pinzgau. Zur Rückeroberung der fluffigen Kaiserschmarrn-Macht, haben sich die fünf Stubaier Weltrekordköche nun mit dem Kaiserschmarrn-König der Vorjahre, Johannes Steixner, verbündet und kämpfen am 6. Oktober 2018 ab 13 Uhr beim Naherholungsgebiet am Kampler See in Neustift erneut um Platz eins! Nie zuvor war das Team so motiviert. Ganze unglaubliche 300 Kilogramm Kaiserschmarrn sollen es werden.

Viel hat sich getan seit dem ersten Weltrekordeintrag im Guinessbuch der Rekorde. Nicht nur die Ansprüche, wie die erforderliche Menge, haben sich verdoppelt, sondern auch die Anzahl der Mitbewerber im Kaiserschmarren-Weltrekord-Kochen ist gestiegen. Aktuell liegt der Rekord bei 271 Kilogramm in St. Georgen im Pinzgau. Nachdem die Riesenpfanne in den letzten Jahren zur Krönung des Stubaier Kaiserschmarren-Königs genutzt wurde, wird sie nun zum erneuten Kampf um den größten Schmarren der Welt angeheizt. Das Stubaital will den Weltrekord und den Eintrag in das Buch der Rekorde wieder nach Hause holen!

Dabei soll natürlich auch auf die Geschmackskomponente nicht vergessen werden, denn was nützt die süße und traditionelle Mehlspeise, wenn sie nicht die Schmarrenträume schlafloser Nächte der FestbesucherInnen verkörpert? Diese zwei Herausforderungen gilt es also zu meistern – was für die mittels eigenem Kaiserschmarren-Motivationstraining geschulten Köche sicher kein Problem sein wird!

Wird der neue Rekord gelingen? Er ist gelungen, der neue Rekord liegt bei 309 Kilogramm!!!

©Stubai
©Stubai

Hier das Rezept für einen richtigen Kaiserschmarren:

3 Eier
500 ml Milch
1 TL Zucker
1 Prise Salz
350 g Mehl (griffig)
eventuell 1 EL Rosinen
1 Schuss Mineralwasser (kohlensäurehaltig) 30 g Butter oder Margarine
Staubzucker (Puderzucker) zum Bestreuen

Zubereitung

Eigelb vom Eiklar trennen. Die Milch mit dem getrennten Eigelb, Zucker und Salz in eine Rührschüssel geben und kräftig
mit dem Schneebesen schlagen. Das Mehl unter ständigem Rühren einstreuen, bis die Masse etwas dickflüssig ist. Rosinen (wenn erwünscht) einrühren. Für einen extra lockeren Kaiserschmarrn, einen Schuss Mineralwasser sanft einrühren. Das Eiklar zu steifem Schnee schlagen und vorsichtig unter die Masse heben.

Butter oder Margarine in der Pfanne schmelzen und die Kaiserschmarrn- Masse eingießen, ein paar Rosinen darüber streuen
und die Masse bei mittlerer Hitze einige Minuten anbacken, bis
die Unterseite zart goldbraun geworden ist. Mit einem Pfannenwender teilen und mit zwei Gabeln die Masse zerreißen.

Nun den Schmarrn immer wieder vorsichtig wenden (nicht quetschen!) bis er fertig ist. Wer es süß mag, kann nun etwas Kristall-oder Staubzucker über den Kaiserschmarrn streuen.

Guten Appetit und Danke an das Stubaital für das Rezept.

5 Kommentare

  1. Ich liebe Kaiserschmarren, aber leider bekomme ich ihn nie richtig hin. Sieht immer aus wie ein zerschnittener Pfannkuchen. Vielleicht funktioniert es ja so ;)

  2. Das lässt mein Kaiserschmarren-Herz höher schlagen! Wie ein wahrgewordener Traum ;)
    Ich hätte nicht gedacht, dass es da wirklich Wettbewerbe gibt!!

  3. Wow das ist ja bestimmt ein sehr aufregendes Spektakel, da wär ich gern mal dabei!
    Weiß jemand ob das nächstes Jahr wieder stattfindet? Wär mir sogar einen Kurztrip wert!

  4. Also ich habe das Rezept gestern Abend ausprobiert und ich muss sagen, dass war wirklich der beste Kaiserschmarren denn ich je gemacht habe! Das können auch zwei fröhliche Kinderbäuche bestätigen !!!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.