Bekämpfen Sie Rheuma natürlich

Stellen Sie ihren Speiseplan um

Fisch, Fisch, Fisch lautet die Devise gegen Rheuma. Foto: svendavidmueller/akz-o

Die richtige Ernährung lindert bei Rheuma die Beschwerden.

Es hilft Medikamente einzusparen und damit gefährliche Nebenwirkungen zu vermeiden. So leiden beispielsweise zwei Millionen Menschen in Deutschland an entzündlichem Rheuma, informiert Sven-David Müller vom Deutschen Kompetenzzentrum Gesundheitsförderung und Diätetik. Im Mittelpunkt der Ernährungsumstellung bei Rheuma stehen Arachidonsäure, Omega-3-Fettsäuren und entzündungshemmende Substanzen wie Zink.

Umstellung des Speiseplans

Bekämpfen Sie Rheuma natürlich. Rheumatiker, die ihren Speiseplan umstellen, können schon nach sechs bis acht Wochen eine deutliche Verminderung der Schmerzen und der Gelenksteifigkeit feststellen. Das Leben wird leichter, angenehmer und beweglicher, wenn Rheumatiker die richtigen Lebensmittel essen, informiert der aus dem Fernsehen bekannte Ernährungsexperte und Wissenschaftler Sven-David Müller. An der Universitätsklinik Aachen entwickelte er ein Ernährungskonzept für Rheumatiker.

Omega-3-Fettsäuren helfen

Wildlachs, Makrele oder Hering sind optimal für Rheumatiker. Die enthaltenen Omega-3-Fettsäuren reduzieren die Entzündung und auch den Schmerz. Fisch gehört bei Rheuma täglich auf den Teller. Als Kochfisch, geräuchert auf dem Brot oder gedünstet im Salat. Dafür müssen Butter, Eier und fettes Fleisch und fetter Käse aus dem Speiseplan verschwinden. Fettarme Sorten wie Harzer Käse sind aber erlaubt und garantieren eine gute Kalziumversorgung, die für die Knochen wichtig ist, schreibt Sven-David Müller in seinem Ratgeber „Das große Rheuma Kochbuch“ (Schlütersche Verlagsgesellschaft). Optimal bei Rheuma sind auch Raps- und Leinöl sowie Walnüsse und Pistazien.

Arachidonsäure meiden

Rheumatiker müssen sich vor der Fettsäure Arachidonsäure hüten. Sie kommt reichlich in fetten tierischen Produkten vor. Nur in den genannten Fischen stecken so viele Omega-3-Fettsäuren, dass diese Fettsäure unschädlich gemacht wird, erläutert Müller. Mit der Nährwerttabelle „Rheuma-Ampel“ aus dem TRIAS Verlag können Rheumatiker ihren Speiseplan gut zusammenstellen – und bekämpfen so Rheuma natürlich. Um ausreichend Zink aufzunehmen, ist es wichtig, einmal in der Woche fettarmes Rindfleisch zu essen. Nach Absprache mit dem Rheumatologen kann die Einnahme eines Zink-Histidin-Präparates sinnvoll sein. In jedem Falle profitieren Rheumatiker von reichlich Gemüse, Pilzen, Sojaprodukten und natürlich frischen Früchten, denn darin stecken Antioxidantien und entzündungshemmende Stoffe. Auf www.svendavidmueller.de finden Rheumatiker hilfreiche Informationen und Rezepte.

akz-o

3 Kommentare

  1. Ich finde es wirklich sehr bemerkenswert wie stark man den Körper durch die Ernährung lenken und führen kann. Solche Artikel finde ich klasse, regen zum Nachdenken und Weiterforschen an. Ich muss sagen, nur weiter so.

  2. Himmel, ich kann Fisch leider überhaupt nicht ausstehen, und dann auch noch jeden Tag. Ich glaub da muss für mich eine andere Lösung her..

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