Der Drautal-Radweg in Slowenien – Eine Erlebnistour

Aktiv bleiben ist alles

Drautalweg in Slowenien©besser länger leben

Aktiv an der Drau entlang. Begleiten Sie mit uns von Dravograd bis nach Marburg mit dem Fahrrad.

Der Drautal Radweg in Slowenien, ist ideal für einzelne Tagesetappen mit bis zu max. 30 km, für längere 4-Tagesetappen bis in den Osten Sloweniens in Omoz. Aber immer ideal für Familien, Senioren und Junggebliebene, weil er fast immer eben ist. Sehen Sie sich zunächst die Computer- Animation in unserem Video an, anhand derer Sie ihre Etappen planen können.

Egal ob Sie mit ihrem eigenen Bike oder mit einem Leih-Bike fahren wollen, es stehen Ihnen alle Möglichkeiten offen. Hier ein Fahrradverleih: https://dravabike.si/de/angebot#fahrradverleih-fahrrad-service Auch wenn Sie mehrere Etappen fahren wollen und nicht ihr Gepäck am Rad mitschleppen möchten, besteht die Möglichkeit das ihr Gepäck transportiert wird und schon in ihrer Unterkunft ist, wenn Sie ankommen. Hier ein Link für ihr Transport/Gepäck: https://dravabike.si/de/info/transport

Wir sind von Dravograd bis nach Marburg in zwei Tagesetappen gefahren, begleiten Sie uns

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Der Ausgangspunkt war Dravograd ganz in der Nähe des Grenzübergangs Rabenstein aus Österreich – vielleicht kommen Sie ja schon vom Österreichischen Drautal-Radweg. Sehen Sie hier die Radkarte https://dravabike.si/de/etappe/dravograd-radlje#zemljevid. Gleich vorweg, der gesamte Drautal-Radweg ist bestens beschildert, so dass man sich praktisch nicht verirren kann, aber trotzdem empfiehlt es sich eine entsprechende Rad-App https://www.bikemap.net/de/ auf Ihr Handy zu laden oder eine entsprechende Radkarte der zu befahrenden Strecke zu kaufen.

In Dravograd können Sie auch ihr Auto abstellen und mit der Tour beginnen gleich bei der Draubrücke im Ort. Am Anfang der Tour führt der Radweg am rechten Ufer flussabwärts etwas weg von der Drau, aber man hat fast immer Blickkontakte. Der Weg ist eben und wir fahren uns warm. Wir haben heute vor 26 km insgesamt von Dravograd bis nach Radle ob Dravi zu fahren. Nach gut einer halben Stunde legen wir eine kleine Pause ein und besichtigen das Barock Schloss Bukovje https://dravabike.si/de/angebot/jz-dravit-dravograd Das Barock Schloss liegt am rechten Drava-Ufer und dem Pohorje-Waldhang von Bukovje. Es hat eine interessante Geschichte seit dem 18. Jahrhundert. Ein kleiner Rundgang dauert rund 45 Minuten und ist zu empfehlen.

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Weiter fahren dann, bevor wir über eine Brücke die Drau überqueren und im kleinen Ort Gortina am linken Drauufer einen Halt machen. Im Ort gibt es eine kleine Kirche mit einem hölzernen Glockenturm. Es ist dem Heiligen Stephan gewidmet und wurde im frühen 18. Jahrhundert erbaut. Unweit davon kann man direkt an der Drau eine kurze Rast machen, Essen und Trinken und die Natur genießen, bevor es wieder weiter geht.

Als nächstes Ziel haben wir etwas Besonderes vor. Wir werden eine Floßfahrt auf der Drau https://splavarjenje.com/de/ machen. Sie fahren am Radweg auf der linken Seite direkt vorbei. Je nach Floß-Tour die Sie buchen, brauchen Sie rund 2 Stunden Zeit, dafür erleben Sie einiges von einer beschaulichen Floßfahrt, mit Verpflegung und jede Menge Spaß.

Nach einem wirklich eindrucksvollen Erlebnis, bei dem man sich gut vorstellen kann, wir früher die Flößer die Drau abwärts bis zum Donaudelta mit ihren Flößen gesteuert sind. Damals oftmals eine lebensgefährliche Angelegenheit, heute ein Vergnügen als Gast.

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Wir steigen wieder auf unsere Räder und fahren weiter nach Muta und besichtigen die Rotunde, benannt nach dem Johannes dem Täufer aus dem Jahre 1052. Sie ist eine der wenigen Rotunden, die in Slowenien überhaupt noch erhalten sind. Seine ursprüngliche halbrunde Ostapsis aus der Romanik wurde aber während der Gotik in der 1. Hälfte des 14. Jhdts. durch einen rechteckigen Chor erweitert.

Es geht zum Ende der 1. Etappe

Unsere Tour geht weiter zum heutigen Endpunkt zum Natur Wasserpark  Radlje ob Dravi https://dravabike.si/de/angebot/vodni-park-radlje-ob-dravi . Man glaubt es kaum wir sind 26 km gefahren, es ist 16 Uhr und mit einigen Pausen ist es überhaupt nicht beschwerlich gewesen. Als Belohnung kann man im naturreinen Wasser noch ausgiebig schwimmen und sich anschließend erholen. Wir übernachten in einer der vier Clamping-Hütten, klein aber klimatisiert und mit allem Komfort. Die WC und Duschen sind eine Minute entfernt und jeder Besucher hat einen eigenen Schlüssel für seine Dusche und WC. Man kann gleich hier Essen oder mit dem Rad in den kleinen Ort fahren und sich dort stärken. Beide Lokalitäten gehören einer Familie, die bei Kochen sehr auf regionale Küche achten. Wir haben Polenta mit Fleisch gegessen und einen kleinen Schnaps zu Abschluss, bevor wir in unser Bett gefallen sind und wunderbar mit dem Frösche-Gequake eingeschlafen sind.

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Am nächsten Morgen, zu unserer Überraschung wird das Frühstück im englischen Korb stilecht zu uns serviert. Wir stärken uns mit Ei, Speck, Müsli und gutem Kaffee, denn bald geht es wieder los.

Start zur 2. Etappe

Unsere zweite Etappe führt uns heute von Radle ob Dravi bis nach Marburg (oder Maribor). Laut Plan sollen dies fast 50 km sein. Nach gut einer Stunde Fahrzeit, teil eben, teils hügelig zweigt der Radweg nach rechts ins Pohorje-Gebirge (Bachergebirge) ab. Jetzt folgt ein kurzer 15-minütiger Anstieg. Für Konditionsschwächere empfehlen wir ein E Bike, damit geht es naturgemäß auch bergauf wesentlich leichter. Dafür werden wir mit einer nächsten Überraschung belohnt. Wir kehren in eine alte Schmiedewerkstatt https://dravabike.si/de/angebot/trgovina-in-gostilna-uran ein. Hier ist schon das Feuer im alten Schmiedeofen angemacht und wir haben die Möglichkeit hautnah mit Lederschürze, Gesichtsschutz und feuerfesten Handschuhen zu erleben wie man früher Stahl in Form gebracht und Gegenstände des Alltags hergestellt hat. Auch ein kleines selbstgebranntes Holzstück fertigen wir und können dies mitnehmen. Für Jung und Alt eine bleibende Erinnerung. Danach gibt es auch noch eine ortstypische Jause. Natürlich ab und an fährt man bei der Radtour auch direkt neben einem Gasthaus vorbei, wo man gut Essen kann.

Es geht weiter, es ist Mittag. Frisch gestärkt machen wir uns zu unserem nächsten Reiseziel auf, dem Wasserkraftwerk-Museum Fala. Es ist die der erste Staudamm der Drau und ein Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung. Hier kann man noch die alten Kaplan Turbinen bestaunen, die allerdings nicht mehr in Betrieb sind. Rund eine halbe Stunde dauert die Führung und weiter geht es über die Staumauer, vorbei an alten Schlössern und Villen.

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Unser nächstes Ziel führt uns Naturpark Stau-See Maribor, dort befindet sich das Drava Zentrum und das Glamping Chocolate Village by the River https://chocolatevillage.eu . Der Name Chocolate leitet sich vom Unternehmen ab, dass dieses Ressort erbaut hat und betreibt, nämlich eine Schokoladefabrik die exklusiven Schokolade-Geschmackrichtungen produziert. Natürlich kann man hier einkaufen und ausprobieren, was wir ausführlich machten. Auch übernachten kann man hier entweder hoch im ersten Stock oder eben, ganz nah an der Drau. Nicht ganz billig, aber um so exklusiver. Nachdem es schon gegen 17.00 Uhr ist brechen wir auf für die letzte Etappe nach Marburg auf, es sind noch 5 km. Durch einen schattenspenden Wald geht es Richtung Marburg.

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Wenn man in Marburg am rechten Ufer ist, muss man die moderne Radbrücke an das linke Ufer nehmen und gleich rechts fahren. Wir steuern das Haus der alten Rebe (Vojašniška ulica 8, 2000 Maribor) https://dravabike.si/de/angebot/haus-der-alten-rebe an. Das Besondere ist die  400 Jahren die Alte Rebe – angeblich die älteste edle Weinrebe weltweit. Das Haus wurde im 16. Jahrhundert erbaut und erlebte an seiner südlichen Seite mit dem Blick auf den Flusslauf der Drau keinerlei wesentliche Architekturänderungen. Natürlich, bevor wir ins Hotel fahren, lassen wir den Tag in der Sonne noch ausklingen und stoßen mit einem guten Tropfen auf unsere 2-tägige Radtour an.

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Insgesamt war es ein besonderes Erlebnis und kann von Jedermann mit etwas Kondition absolviert werden und die Freunde von Drava Bike https://dravabike.si/de/ organisieren alles bestens und sprechen vorzüglich Deutsch. Wäre doch einmal eine Urlaubsidee wert.

Und wie kommen wir wieder nach Dravograd zu unserem Auto? Ganz einfach wir nehmen den Zug nach Dravograd und meistens neben der Drau ganz bequem mit dem Zug.

red

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