Am 12. August 2026, erwartete uns in Österreich ein besonderes Himmelsschauspiel: eine partielle Sonnenfinsternis.
Ab etwa 19:21 Uhr begann sich der Mond vor die Sonne zu schieben. Je nach Region könnten dabei bis zu rund 90 % der Sonnenscheibe bedeckt werden. In Klosterneuburg liegt das Maximum gegen 20:10 Uhr, bevor die Finsternis kurz danach endete.
Besonders eindrucksvoll war das Ereignis, weil die Finsternis nahe am Sonnenuntergang stattfand. Wer einen freien Blick zum Westhorizont hat, konnte erleben, wie aus der Sonne langsam eine leuchtende Sichel wird. Je weiter westlich in Österreich, desto länger war das Ereignis beobachtbar.
Wichtig für die Augen
Niemals ungeschützt in die Sonne schauen – auch während einer Sonnenfinsternis nicht. Für die Beobachtung sind geeignete Sonnenfinsternis- bzw. geprüfte Sonnenfilterbrillen erforderlich.
Wichtig ist dabei
In Österreich ist die Sonnenfinsternis, am 12. August 2026, nur partiell sichtbar. Die totale Phase findet in Österreich nicht statt. Der Mond schiebt sich zwischen Erde und Sonne und bedeckt einen großen Teil der Sonnenscheibe. Gerade in Wien und Salzburg ist das Ereignis besonders interessant, weil es sehr tief am westlichen Horizont und nahe am Sonnenuntergang stattfindet.
Wien
Beginn: ca. 19:22 Uhr
Maximum: ca. 20:13 Uhr
In Wien werden dabei rund 89 % der Sonnenscheibe vom Mond bedeckt.
Sonnenuntergang: etwa 20:14 Uhr – das Maximum fällt also praktisch mit dem Sonnenuntergang zusammen.
Das bedeutet: In Wien bleibt nur ein sehr kleines Zeitfenster, um die stark verfinsterte Sonne tatsächlich über dem Horizont zu sehen. Ein freier Blick nach Westen ist entscheidend.
Salzburg
Beginn: ca. 19:23 Uhr
Maximum: ca. 20:15 Uhr
Rund 90 % der Sonnenscheibe werden bedeckt.
Das Ende der sichtbaren Finsternis liegt etwa bei 20:25–20:28 Uhr, wobei Gelände und Horizont die tatsächliche Sicht beeinflussen können.
Was macht diese Finsternis so besonders?
Es handelt sich global sogar um eine totale Sonnenfinsternis. Der Streifen der Totalität zieht jedoch über Regionen wie Grönland, Island und Spanien. Österreich liegt außerhalb dieses Kernschattens und erlebt deshalb eine tiefe partielle Sonnenfinsternis.
Für Österreich ist sie trotzdem außergewöhnlich: Es ist die stärkste partielle Sonnenfinsternis seit 1999. In Wien wird die Sonne dabei fast vollständig zu einer schmalen Sichel.
Ganz wichtig: Auch bei 89–90 % Bedeckung darf man niemals direkt in die Sonne schauen. Erforderlich ist eine geeignete, geprüfte Sonnenfinsternisbrille bzw. ein entsprechender Sonnenfilter.
Senden Sie uns ihre schönsten Fotos/Videos von der Sonnenfinsternis an kontakt@grafconsult.at.

Aufregendes Ereignis, aber leider in 2 Minuten wieder alles vorbei bis die Sonne untergegangen ist.
Danke für die Erinnerung.
Ja genau das werden wir uns heute abend ansehen. Hoffentlich sehen wir genug.