Ein schöner Rasen ist der ganze Stolz des Hauses

Wie pflegt man richtig

Schöner Rasen Foto: Rainer-Sturm_pixelio.de

Der Rasen ist das Herzstück vieler Gärten.

Wenn das einst dichte und flauschige Grün von verfärbten Halmen und kahlen Stellen durchsetzt ist, wird es höchste Zeit, etwas zu unternehmen. Denn mit der richtigen Pflege wird der Rasen schnell wieder saftig grün und ist dann gut auf die trockenen, heißen Sommertage vorbereitet. Ob als großer Grasteppich zum Spielen und Toben oder als gestalterisches Grünelement im Vorgarten – sattgrüne Gräser, die schön dicht wachsen, sind eine Wohltat fürs Auge. Gleichzeitig laden sie zum Barfußlaufen ein und sind ein Indiz dafür, dass es auch dem Boden unter dem Rasen gut geht. Ob es mit dem Supergrün klappt, ist eine Frage des richtigen Pflegeprogramms.

Rasenflächen müssen oftmals viel aushalten – sengende Hitze, Starkregen, spielende Kinder.

Kein Wunder, dass die Gräser leiden und das Grün im Laufe der Zeit fleckig wird. Was viele nicht wissen: Die kleinen Halme sind enorm widerstandsfähig. Deswegen ist es auch keine große Sache, um aus einem scheinbar hoffnungslosen Fall wieder einen sattgrünen, dichten Barfußrasen zu machen.

Hierfür reichen vier Schritte:

Testen: Am Anfang ist es wichtig, den „Patienten“ genau zu untersuchen. Beim Rasen bedeutet dies, den pH-Wert des Bodens zu testen. Denn nur, wenn der Boden nicht sauer ist, können die Gräser kräftig werden. Optimal ist ein Wert zwischen 6 und 7. Entsprechende Bodentest-Sets gibt es im Garten-Fachhandel.

Kalken: Zeigt der Bodentest, dass die Gräser in zu saurem Untergrund stehen, ist es Zeit für eine Behandlung mit AzetRasenKalk. Der kohlensaure Kalk bietet mit Magnesium, Eisen und bodenbelebenden Azotobacter-Bakterien die perfekte Kombination für ein üppiges Wurzelwachstum.

Düngen: Die passenden Nährstoffe zur richtigen Zeit sind wichtig, damit der Rasen kräftig und fit wird. Das Grün wird deshalb im Frühjahr und Herbst mit einem organischen Rasen-Dünger versorgt, am besten direkt vor einem Regenschauer. So werden die Nährstoffe schnell an die Wurzeln gespült.

Pflegen: Neben den regelmäßigen Rasenschnitt empfiehlt es sich, der Grünfläche einmal jährlich einen Bodenverbesserer zu gönnen (z.B. Neudorff Terra Preta). Die enthaltene Bio-Pflanzenkohle erhöht die organische Substanz des Bodens, der dann wieder mehr Wasser und Nährstoffe speichern kann.

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Rasenpflege ist aufwändig?

Das muss – bis auf das regelmäßige Mähen von April bis Oktober – nicht aufwendig sein. Etwa, wenn es ums Düngen geht: Statt nach dem Motto „viel hilft viel“ vorzugehen, ist es besser, den richtigen Dünger zur richtigen Zeit auszubringen. Sie fördern den Humusaufbau und bieten ein Nährstoffverhältnis, das für die Bedürfnisse der Rasengräser optimiert wurde. Dazu enthalten sie wichtige lebende Mikroorganismen und Mykorrhiza-Pilze. Sie sorgen unter anderem dafür, dass weniger Rasenfilz entsteht, und dass die Gräser trockene Zeiten besser überstehen.

Weitere Informationen rund um den Rasen gibt es im Internet 

txn

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