Ford Kuga PHEV (Plug-in-Hybrid) im Test

Der neue Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) ©Ford

Der Ford Kuga PHEV war gemäß aktueller Daten von JATO Dynamics im ersten Halbjahr 2021 das meistverkaufte Plug-in-Hybrid-Fahrzeug in Europa. Was er kann, lesen Sie hier bei uns.

Immer mehr Kunden interessieren sich für Hybrid- und Plug-in Modelle, kein Wunder wenn die Zulassungszahlen in diesem Segment steigen.

Das Wesentlich zu aller erst

Die Batterie der Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge kann sowohl vom Verbrennungsmotor als auch extern an einer öffentlichen Ladestation oder an der heimischen Steckdose geladen werden – somit sind auch Fahrten im rein elektrischen Modus möglich. In unserem Fall, dem Kuga PHEV kann damit rein elektrisch, und damit lokal emissionsfrei, bis zu 56 Kilometer (WLTP) gefahren werden. Damit eignet er sich ideal für Fahrten beispielsweise in städtischen Umweltzonen.

 „Wir sind der festen Überzeugung, dass unsere Kunden zunehmend Hybrid-Autos kaufen werden, um von den Vorteilen des elektrischen Fahrens zu profitieren. Unsere aktuellen Daten verdeutlichen, dass der Kuga PHEV so oft wie möglich im Elektro-Modus bewegt wird und das meistverkaufte Plug-in-Hybrid- Fahrzeug Europas ist, zeigt, dass unsere Kunden uns auf dieser Reise begleiten möchten“, sagt Roelant de Waard, General Manager, Passenger Vehicles, Ford of Europe.

Insgesamt steigt der Absatz von PHEV- und voll-elektrischen PKW herstellerübergreifend in ganz Europa, da immer mehr Autofahrer feststellen, dass elektrifizierte Fahrzeuge ihre Mobilitätsbedürfnisse bequem und kostengünstig erfüllen, insbesondere durch das Laden zu Hause. PHEV-Modelle machten im zweiten Quartal dieses Jahres 8,4 Prozent aller in Europa verkauften Neuwagen aus, ein Plus von mehr als 255 Prozent (!!!) gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der Kuga PHEV steht übrigens natürlich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge in Österreich.

Der neue Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) ©Ford

Die neue Ford Kuga Plug-in-Hybrid Technologie

Der wesentliche Kundenvorteil: Der Kuga Plug-in-Hybrid verbindet den Reichweitenvorteil und die Flexibilität eines konventionellen Benziners mit der hohen Energie-Effizienz und der Laufkultur eines batteriebetriebenen Elektromotors. Auf langen Urlaubs- und Geschäftsreisen erspart man sich das oftmals mühselige, zeitaufwendige und mehrmalige Aufladen bei reinen Elektroautos. Das Plug-in-Hybrid-System des Kuga setzt sich zusammen aus einem 2,5 Liter großen Vierzylinder-Benziner, der nach dem Atkinson-Zyklus arbeitet, einem Elektromotor sowie einer Lithium-Ionen-Hochvolt-Batterie mit einer Kapazität von 14,4 Kilowattstunden (kWh). Gemeinsam entwickelt dieses Antriebssystem eine Leistung von 165 kW (225 PS), die über ein stufenloses CVT- Automatikgetriebe auf die Straße gebracht wird. Der Benziner leistet dabei 112 kW (152 PS) und der E-Antrieb 97 kW (131 PS). Wie auch beim EcoBlue Hybrid nutzt der Kuga Hybrid Bremsenergie, die normalerweise verloren gehen würde und ladet damit die Batterie wieder um einiges auf.

Diese Kombination ermöglicht einen niedrigen Kraftstoffverbrauch und geringen CO2-Emissionen von nur 22 – 29 g CO2/km (WLTP). Dank der verschiedenen EV-Modi entscheidet man beim Fahren selbst, ob Sie Ihren Ford Kuga Plug-in-Hybrid elektrisch, benzingetrieben oder kombiniert betreiben möchten. Im Modus „EV Jetzt“ kann der Plug-in-Hybrid bis zu 64 km lt. Hersteller rein elektrisch fahren. Wir kamen im Test im Stadtbereich auf fast 60 km. Dadurch ist er besonders für Fahrten durch Zonen mit hohem Verkehrsaufkommen oder Umweltzonen bestens geeignet und hilft beim Klimaschutz.

Auch verbrauchstechnisch ist der 4,81 Meter lange Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) ganz auf der Höhe, sein Kraftstoffverbrauch: 1,3–1,0 l/100 km (kombiniert); CO2-Emissionen: 29–22 g/km. Das dies natürlich nur ein Theoriewert ist versteht sich. In unserem Test (kombiniert 40% Stadt, 40% Überland und 20% Autobahn kamen wir auf einen Verbrauch von unter 7,8 – 8,0 Liter auf 100 km. Dies bei Fahrwerten von 0 auf 100 km/h in 9,2 Sekunden und einer möglichen Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h.

Der neue Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) Innenraum ©Ford

Unser Testmodell hatte einen Frontantrieb. Bei gesamt 225 PS bei regennasser Fahrbahn eine gewisse Herausforderung, aber dank seiner guten Abstimmung leicht zu beherrschen.  Wie sich diese Kombination im Winterbetrieb auf schneeglatter Fahrbahn verhält konnten wir nicht testen. Aber dank des selektiven Fahrmodus-Schalters steht eine Reihe verschiedener Fahrmodi zur Verfügung. Das System passt dabei verschiedene Einstellungen an, u. a. das Ansprechverhalten und das Lenkgefühl sowie bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe das Gangwechselverhalten. Sie können während der Fahrt zwischen den Einstellungen „Normal“, „Eco“, „Sport“, „Rutschig“ und „Unbefestigte Straßen“ wählen. Damit sollte auch im Winter ein gutes Vorwärtskommen möglich sein.

Ford gehört seit jeher zu den Automarken, die ihre Autos ideal abstimmen und man auf ein sicheres Fahren vertrauen kann. So auch im neuen Kuga. Insgesamt ist der Kuga – im Vergleich zum Vorgänger – etwas rundlicher geworden, was ihm gutsteht und wie die Verkaufszahlen zeigen auch von den Käufern angenommen wird. Viele Assistenzsystemen, praktische Helferlein wie eine elektronische Heckklappe für das Öffnen und Schließen gehören dabei zur Ausstattung – in unserem Fall Ausstattung ST-Line X. Der Verkaufspreis startet bei EUR 47 900,-. https://www.ford.at/content/dam/guxeu/at/de_at/documents/brochures/cars/BRO-ford_kuga.pdf

Dabei sind folgende Ausstattung Highlights dabei:

  • 4 Leichtmetallräder 7,5 J x 18 mit 225/60 R18 Reifen im 5×2- Speichen-Design in Rock-Metallic
  • Body-Styling-Kit:
    – Oberer Kühlergrill in Wabenoptik, mit Umrandung in Schwarz – Seitenschweller und Radkastenverkleidung in Wagenfarbe lackiert
    – Stoßfänger hinten mit sportlichem Diffusor in Wagenfarbe
    – Stoßfänger vorn mit Frontlippe und Einsätzen in Wagenfarbe
  • Dachreling in Schwarz
  • LED-Nebelscheinwerfer
  • Sportlich abgestimmtes Fahrwerk (nicht i. V. mit Allradantrieb)
  • Umrandung oberhalb und unterhalb der Seitenscheiben in Schwarz

Im Innenraum zieren am Lederlenkrad und den Stoffsitzen rote Ziernähte und der Dachhimmel ist sportlich in Schwarz gehalten.

Der neue Ford Kuga Plug-in-Hybrid (PHEV) ©Ford

Unser Fazit:

Moderner SUV, leider in der Motorisierung ohne Allrad, mit viel Platz bis zu 476 Liter Kofferraumvolumen. Sicherem Fahrverhalten und mit Sparpotential durch Plug-in.

 

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