Die Faszination der Zauberberge in Davos Klosters

Vom Berggipfel in die Stadt – das gibt es nur in Davos Klosters.

Die weltbekannte Skidestination Davos Klosters liegt im Kanton Graubünden etwa 122 km von Bregenz entfernt und ist mit dem Auto in 1,5 Stunden von der Grenze zu erreichen. Viele Gäste kommen bequem und ohne Stress mit der Rhätischen Bahn.

Vom städtischen Davos ins dörfliche Klosters

Die zwei Orte ergänzen sich wunderbar durch ihre Unterschiede. Davos ist die höchstgelegene Stadt Europas und berühmt für das vielfältige Angebot im Sport, Freizeit und Kultur. Klosters ist ein charmantes Dorf im Chalet-Stil mit Schweizer Tradition und internationalem Flair mit Gästen aus der ganzen Welt.

Während in anderen Gebieten die Schneekanonen auf Hochtouren laufen, sind die Gipfel in Davos bereits mit Schnee bedeckt und die Skisaison kann pünktlich beginnen. Wir haben Davos, Klosters besucht und schwärmen von der bezaubernden Bergwelt, die aus sechs Wintersportgebieten besteht und ein Eldorado für Snowboard- und Ski-Fans ist.

Die Parsennabfahrt ist der Klassiker

Unsere Tour beginnt in Davos Dorf bei der Talstation der Parsennbahn im Skiverleih. Fachkundig werden wir beraten, damit wir die richtigen Ski und passende Skischuhe finden. Nebenan, bei der Schneesportschule, wie in der Schweiz die Skischule heißt, ist Treffpunkt mit unserem Guide Martin. Die Standseilbahn bringt uns zum Weissfluhjoch auf 2660 Meter. Wir sind glücklich das weitläufige Skigebiet mit vielen Gondelbahnen und Sesselliften nicht alleine erkunden zu müssen, denn Martin zeigt uns die schönsten Abfahrten mit allen Schwierigkeitsgraden, von der breiten präparierten Piste bis zu tief verschneiten Steilhängen.

Die Parsenn gilt als die Wiege des Skisports in der Schweiz. Im Jahr 1896 hatten sich vier Engländer auf der Abfahrt vom Weissfluhgipfel verirrt und sind in Küblis gelandet. Die längste Abfahrt mit 12 Kilometer wurde entdeckt und gilt bis heute als Mytos der Alpen. Zurück nach Klosters oder Davos fahren die Wintersportler mit der Rhätischen Bahn. Im Parsenngebiet unterhalb der Station Weissfluhjoch sehen wir das Iglu-Dorf, das heuer 10 jähriges Jubiläum feiert.

Das alternative Wohnerlebnis in Eis und Schnee

Jedes Jahr neu wird im Winter das Iglu-Dorf aus Schnee mit Muskelkraft und Schneefräsen gebaut. Die einzelnen Iglus sind mit einem Gangsystem verbunden und sind für zwei oder mehrere Personen ausgestattet. Den Gästen stehen ein Romantik-Iglu, ein warmes Hot-Iglu oder eine exklusive Iglu-Suite mit privatem Whirlpool zur Verfügung. Mit kunstvoll verzierten Räumen wird das Iglu-Dorf zur zauberhaften Eiswelt. Neu ist die Kota, ein Aufenthaltsraum aus Holz gebaut nach schwedischer Tradition. Im Restaurant wird bei knisterndem Kaminfeuer feines Fondue serviert und Glühwein getrunken. Tagsüber kommen Skifahrer an die Iglu-Bar auf einen Drink. Eine Übernachtung im Iglu ist ein unvergessliches Erlebnis.

Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Bergrestaurants oder gemütliche Hütten, die zum Erholen oder Sonnentanken einladen. Über den Gotschnargrat führt die Piste hinunter nach Klosters. Wer genügend Zeit und Kraft hat, kann mit der Luftseilbahn, der Gotschnabahn, wieder bis Davos mit den Skiern fahren. Wir verabschieden uns in Klosters von Martin und nehmen das „Bähnle“ zurück nach Davos.

Die Zugfahrt gestaltet sich abwechslungsreich, nach der Brücke über die Landquart geht es in einen 400 Meter langen Tunnel, danach überwindet der Zug mit geringer Geschwindigkeit eine Steigung von 45 Grad. Nach dem Cavadürli-Tunnel fahren wir durch dichte Nadelwälder und erreichen bei der Haltestelle Davos Wolfgang den höchsten Punkt der Fahrt. Danach führt die Strecke wieder bergab am Davosersee entlang bis zum Bahnhof Davos Dorf und Davos Platz. Freudig überrascht stellen wir fest, Skifahren in Davos Klosters ist anders. Am nächsten Tag geht es nach Klosters Dorf ins Skigebiet Madrisa.

Die Madrisa ist das sonnige Familienskigebiet

Nach 50 Jahren wurden auf dem Sonnenberg von Klosters große Veränderungen vorgenommen. Neu ist die kinder- und körperbehindertengerechte Sesselbahn Schaffüggli mit Lasersteuerung. Eine hydraulische Steuerung passt die Sitzhöhe an die Körpergröße der Skifahrer an, so dass auch Kinder bequem einsteigen können.

Im Madisaland werden die Kleinen im Kinderhort professionell betreut während Eltern oder Großeltern die Abfahrten erkunden. Eine 6 Kilometer lange Abfahrt zählt zu den Klassikern und führt vom Rätschenjoch auf 2600 Meter nach Klosters Dorf. Auf der Strecke wechseln flache mit steilen Passagen weiter auf Waldwegen und einer genussvollen Piste durch das schmale Tal bei Schlappin zurück zur Talstation der Madrisabahn.

Die Pischa ist der sonnigste Berg

Das Skigebiet ist zu erreichen über das  Flüelatal und ist geeignet für Ältere und erfahrene Skifahrer. Die Hänge sind vor Lawinen gesichert und sind teilweise mit präparierten Abfahrten und gelb markierten unpräparierten Pisten erschlossen. Es ist das Tiefschneeparadies und größte Freeridegelände der Schweiz.

Das Jakobshorn ist der Freestyleberg

Wir nehmen den Bus und fahren bis Davos Platz. Gegenüber dem Bahnhof ist die Talstation der Jakobshornbahn. Hier wurde am Bolgen der erste Bügellift der Welt im Jahr 1934 in Betrieb genommen, der vom Züricher Ingenieur Ernst Gustav Costam entwickelt wurde. Wegen des großen Erfolges mussten sie bald den Bolgenlift umrüsten auf Doppelbügellift. Heute ist es der Anfängerhang für Kinder. In der Nahe, am Fuß des Jakobhorns zeigen die Snowboarder ihre Tricks in der spektakulären Superpipe am Bolgen.

Die moderne Technik hat sich rapide entwickelt und die Komfortansprüche der Skifahrer sind gestiegen. Wir fahren mit der neuen Seilbahn auf die Jschalp und weiter bis zum Jakobshorn. Dort verteilen sich die Wintersportler, die Freestyler toben sich im Jatzpark aus, der zu den größten Funparks in den Alpen gehört. Moderne Liftanlagen bringen die viele Skifahrer in kurzer Zeit auf 2600 Meter und wenn der große Hunger kommt, kehrt man in der neuen Jatzhütte ein, die bis über die Landesgrenzen bekannt ist für Partystimmung mit heißen Sounds und unterhaltsamen Apres-Ski.

Bei der Bergstation Fuxägufer können Freerider ihr Lawinenverschüttetensuchgerät im Lawinen- Trainings-Center kostenlos testen und die richtige Anwendung üben.

Das Rinerhorn ist ein Geheimtipp unter den Einheimischen

Das abwechslungsreiche Skigebiet am Rinerhorn liegt außerhalb von Davos und ist mit Bus und Bahn bequem und kostenlos mit dem Skipass zu erreichen. Es ist geeignet für Familien aber auch sportlich ambitionierte Skifahrer erleben anspruchsvolle Abfahrten abseits vom Rummel. Für Kinder und Erwachsene sorgt die 3,5 Kilometer lange, rasante Schlittenbahn für abenteuerlichen Spaß.

In jeder Familie kennt man den „Davoser Schlitten“ aus Holz mit Eisen beschlagenen Kufen. Der Name stammt von dem ersten Schlittenrennen in Davos, das im 19. Jahrhundert durchgeführt wurde. Viel Spaß und Abwechslung findet man beim Schlittenfahren auch auf der längsten Abfahrt, der 8,5 Kilometer langen Strecke, die von der Bergstation der Madrisabahn bis Serneus führt. Die klassische Schlittenbahn geht über 300 Höhenmeter von der Schatzalp nach Davos Platz.

Traditioneller Wintersport mit Stil auf der Schatzalp/Strela

Vom Zentrum Davos Platz erreichen wir mit der Standseilbahn bequem in 4 Minuten die Schatzalp, den legendären „Zauberberg“ aus Thomas Manns Roman. Hier finden Freunde der Langsamkeit auf der anderen Talseite das erste entschleunigte Skigebiet Europas, wo noch bei traditioneller Volksmusik die Skifahrer den Bügel am Schlepplift in die Hand gereicht bekommen. Auf sanften Hängen geht es bergab, Skifahren wie in vergangenen Zeiten. Wir nehmen uns Zeit zu entspannen und die Aussicht zu genießen. Sollte der Tag zu schnell vorüber gehen, dem Wintervergnügen ist kein Ende gesetzt, denn um 24 Uhr startet die letzte Bergfahrt auf die Schatzalp für die Nachtschwärmer.

Gäste der Skihotels und einem gültigen Skipass bekommen auch die Davos Klosters Card, mit der man Langlaufloipen und die Eisbahnen kostenlos nutzen und am Gästeprogramm „Inside“ teilnehmen kann. Das Angebot reicht vom „Skifahren bei Sonnenaufgang auf der Parsenn“, „Steinbockerlebnis“ oder „unterwegs auf den Spuren berühmter Gäste und Königshäuser“ sowie „GPS-Schatzsuche“ oder „hinter den Kulissen des Pisten und Rettungsdienstes“ und vieles mehr mit den lokalen Insidern. Gäste, die schon in der Vorweihnachtszeit nach Davos Klosters reisen und in einem der Partnerhotels wohnen, bekommen den Skipass bis zum 25. Dezember geschenkt.

Spannende Erlebnisse im Tal

Auch ohne Ski können Wintergäste viel erleben in Davos Klosters. Die Promenade ist die wichtigste Straße zum Flanieren mit eleganten Hotels, schönen Geschäften und feinen Cafes und Restaurants. In die legendäre Ex-Bar kommen die Nachtschwärmer bis 5 Uhr früh. Wer Lust auf Kultur hat, geht ins Wintersportmuseum im ehemaligen Postgebäude und findet dort Ausstellungsstücke aus den Anfängen des Wintersports bis zur Gegenwart. Auch das Kirchner Museum liegt an der Promenade, es bietet dem Kunstliebhaber die Möglichkeit Werke des Künstlers Ernst Ludwig Kirchner am Ort ihrer Entstehung zu sehen. Der Maler lebte zwischen den Jahren 1918 bis 1938 in Davos und ist auch dort am Waldfriedhof begraben.

Bei der großen Anzahl an Hotels und Pensionen findet jeder sein passendes Quartier und für ein stimmungsvolles Abendessen können wir das Restaurant Alpenhof empfehlen, bei Roberto wir ausgezeichnet gekocht. Lesen Sie hier unseren Extrabeitrag.

Einige Wünsche aus unserem Wintermärchen in Davos Klosters sind noch offen, doch wir kommen wieder um die idyllischen Winterwanderwege kennenzulernen, die Zauberberge mit Schneeschuhen zu erkunden oder eine Kutschfahrt in der weißen Winterlandschaft zu erleben.

Hier bekommen Sie alle Informationen und Beratung über die Destination Davos Klosters

Fotos: © Destination Davos Klosters

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