Wie bauen Sie Heiserkeit und Mundtrockenheit vor

Achten Sie darauf

Wer viel redet, braucht viel Flüssigkeit. Ca. 2 l Wasser oder Kräutertee helfen die Schleimhäute feucht zu halten. Foto: svetikd/istockphoto.com

In Corona-Zeiten ist man mehr zu Hause, in trockener und oft überheizter Luft.

Mehr Indoor, weniger frische Luft in der Natur, das ist wohl im Augenblick der Rhythmus von vielen Menschen. Bei den vielen Online-Calls mit den Kindern, Freunden und Verwandten wird die eigene Stimme zum wichtigsten Kommunikationsmittel. Wer dann viel reden muss, merkt bald ein unangenehmes Kratzen im Hals. Eine überbeanspruchte Stimme neigt zudem zu Heiserkeit oder macht sich durch Mundtrockenheit bemerkbar.

Dass einem buchstäblich die Spucke wegbleibt, ist ganz logisch

Beim Sprechen atmen wir hauptsächlich durch den Mund. Dadurch geht Feuchtigkeit, die wie ein Schutzfilm funktioniert, verloren und die Schleimhäute trocknen aus. Wenn dann noch Wärme, stickige Raumluft oder ein häufiger Wechsel zwischen kalter und warmer Luft dazukommen, verstärkt sich dieser Effekt. Auch Stress und Anspannung sorgen für eine reduzierte Speichelbildung. Die Folge – die Stimme klingt dünn, kratzig oder leicht belegt.

Um seiner eigenen Stimme Gutes zu tun, sollte man auf eine gute Stimmhygiene achten. Dazu gehört eine natürliche und individuell angenehme Tonlage. Diese sollte auch in Stresssituationen beibehalten werden und nicht in dünn klingende Höhen oder eine gepresste Lage rutschen.

Mundtrockenheit vorbeugen

Wer viel redet, braucht viel Flüssigkeit. Deshalb am besten immer ein großes Glas Wasser oder Kräutertee bereithalten. Eine Flüssigkeitsaufnahme von rund zwei Litern täglich hilft, die Schleimhäute feucht zu halten. Zusätzlich regen Lutschtabletten, die lange im Mund bleiben, aktiv den Speichelfluss an und befeuchten die Schleimhäute. anginetten Halstabletten Stimme z. B. können mit dem enthaltenen Isländisch Moos und einem Hydro-Schutz-Film mit Hyaluronsäure eine intensive und anhaltende Befeuchtung der trockenen Schleimhäute unterstützen. Das kann einer belasteten Stimme helfen und das unangenehme Kratzen im Hals verringern.

Tipps für entspanntes Reden

Kleine Übungen bringen die Stimme ganz entspannt auf Trab: Zum Aufwärmen der Stimme vor längeren Sprecheinheiten einfach ein bisschen summen. Dabei leicht den Brustkorb klopfen, um Schleim auf den Stimmbändern zu lösen. Für eine deutliche Aussprache sorgt Mundgymnastik. Hierfür Kiefer, Lippen und Zunge aktivieren, den Kiefer öffnen und schließen und zwischen intensivem Schmollmund und breitem Grinsen wechseln.

akz

4 Kommentare

  1. Vor allem den Tipp mit dem summen vor längeren Sprecheinheiten finde ich praktisch, da ich selbst unterrichte und mir das lange sprechen oft zu viel wird.

  2. Ich merke das total wenn ich abends lange Gespräche mit meinem Partner führe. Dann wache ich nachts auf und mein Mund ist total ausgetrocknet.

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