Der Frühling naht und damit die Heuschnupfenzeit

Gut zu wissen

Der Frühling naht: Heuschnupfen-Allergiker können mit einigen Verhaltensregeln diese Zeit besser genießen. Foto: pixabay.com/akz-o

Sie fliegen wieder: nicht nur die ersten Bienen, sondern auch die ersten Blütenpollen.

Dieses Mal ein paar Tipps: Für die vielen Heuschnupfen-Allergiker – rund ein Drittel der Menschen – beginnt damit eine anstrengende Zeit. Doch es gibt einiges, was man tun kann, um die Beschwerden zu mildern.

Bei Heuschnupfen handelt es sich wie bei anderen Allergien um eine Überreaktion des Immunsystems: Eigentlich harmlose Eiweiße werden fälschlicherweise vom Körper als gefährliche Eindringlinge bewertet. Und das führt zu den bekannten Symptomen wie Niesattacken, Schnupfen, gereizten, juckenden Augen und brennenden Schleimhäuten in Hals und Rachen.

Hausmittel und Verhaltenstipps bei Heuschnupfen

In den Hauptflugzeiten der Pollen kann es Sinn machen, den Aufenthalt im Freien zu meiden. Im Internet sind diverse Pollenkalender zu finden, die zeigen, wie hoch die regionale aktuelle Pollenbelastung ist. Doch auf einen freiwilligen Hausarrest dürften gerade in diesem Frühjahr noch weniger Menschen Lust haben als sonst: Zu groß ist die Sehnsucht nach Draußen-Sein und den ersten Ausflügen mit der Familie etc.

Um Heuschnupfen zu lindern, gibt es zum Glück weitere bewährte Maßnahmen: etwa Pollengitter fürs Fenster (besonders wichtig für das Schlafzimmer). Oder Haarewaschen und Umziehen, wenn man aus dem Freien zurück ins Haus kommt. Auch Nasenduschen mit Salzwasser hilft, da es die Blütenpollen ausspült und die Schleimhaut beruhigt.

Unerlässlich: Abklärung und Behandlung

Heuschnupfen sollte immer ärztlich abgeklärt werden. Denn bei dauerhaften Allergieproblemen kann es zum sogenannten Etagenwechsel kommen: Die Beschwerden wandern auf die Bronchien, allergisches Asthma kann entstehen. Bei starken Allergien ist es eventuell auch sinnvoll, eine Hyposensibilisierungs-Behandlung beim Facharzt durchzuführen. Daneben gibt es auch Allergiepräparate, die helfen. Allerdings machen konventionelle Wirkstoffe − sogenannte Antihistaminika − oft müde.

Daneben gibt es auch natürliche, homöopathische Mittel, die sich bei Heuschnupfen bewährt haben. Oft wird ein Wirkkomplex aus Luffa, Galphimia glauca und Cardiospermum (z.B. in Heuschnupfenmittel DHU, rezeptfrei, Apotheke) eingesetzt. Dieser deckt das typische Symptomspektrum ab und macht nicht müde. Homöopathika lassen sich auch gut mit herkömmlichen Mitteln kombinieren.

Übrigens: Auch Maßnahmen zur Stressreduktion können langfristig helfen, Allergien abzumildern. Denn ein gestresster Organismus reagiert auf Reize wie Pollen noch sensibler als sonst.

AKZ

1 Kommentar

  1. Ich habe schon alles probiert, habe mich austesten lassen, aber nichts hilft. Werde ihre Vorschläge probieren. Hoffentlich lindert das im Frühjahr meine Probleme.

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