Schöne neue Welt – Beauty boomt – Ergebnisse des GIK Branchenreports 2019

Was zeigt der Report?

Schönheitsideal Foto: Melling-Rondell_pixelio.de
Schönheitsideal Foto: Melling-Rondell_pixelio.de

Die Beauty-Welt ist in Bewegung, Jung und Alt tut mehr für die Schönheit.

Die Zeiten, in denen sich vor allem Frauen für Pflege und Schönheitsprodukte interessierten, sind vorbei. Auch bei den Männern ist der Beauty-Trend angekommen! Der aktuelle Branchenreport der Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) liefert dazu spannende neue Zahlen und Fakten.

Körperpflege, Parfums und Gesichtskosmetik – typische Frauenthemen? Nein, darüber reden heute auch Männer! Die Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung (GIK) hat 30.105 Konsumentinnen und Konsumenten zu ihrem Kaufverhalten und ihrer Markenorientierung in puncto Körperpflege befragt. Herausgekommen ist ein spannendes Bild zur „Lage der Beauty-Nation“: Welche Marken sind besonders beliebt? Wo informieren sich Frauen über die richtige Hautpflege? Und was denken Männer über graue Haare? Der aktuelle GIK Branchenreport „Beauty“ gibt die Antworten.

Nicht ohne meine Marke: Power Brands und echte Darlings

Es sind turbulenten Zeiten für Marken – in Zeiten der Digitalisierung verändern sich die Wünsche und Vorstellungen der Menschen schnell. In der Beauty-Welt aber lässt sich feststellen: Frauen und Männer legen bei der Wahl von Beauty-Produkten durchaus Wert auf bekannte Namen. Besonders beim Make-Up (+ 15 Prozent, 2013 bis 2018) und der pflegenden Gesichtskosmetik (+ 14 Prozent) vertrauen Frauen auf Marken. Den Männern sind Marken in der Gesichtskosmetik (+ 28 Prozent) und Körperpflege (+ 17 Prozent) wichtig. Dabei lassen sich starke Power Brands definieren: Oft gekauft und beliebt sind in der Körperpflege unter anderem Nivea, Dove, Weleda, Kneipp und Chanel. Echte Darlings – mit hoher emotionaler Bindung, aber noch nicht ganz so bekannt – sind etwa Rituals, Shiseido, Lavera, Celyoung und Avène.

Männer cremen, Frauen kaufen

"obs/GIK - Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung"
„obs/GIK – Gesellschaft für integrierte Kommunikationsforschung“

Ein paar Unterschiede lassen sich aber dennoch feststellen – und zwar im Kaufverhalten. Die meisten Frauen kaufen und verwenden Allzweck- und Handcremes. Zwei Drittel der Männer verwenden zwar Cremes, aber nur die Hälfte kauft sich selbst welche. Die männlichen Befragten sagen, sie lassen lieber kaufen – oder leihen sich ganz einfach welche.

Der Best-Ager in der Krise?

Wie attraktiv sind graue Schläfen überhaupt? Diese Frage stellen sich immer mehr Männer. Im Umgang mit grauen Haaren zeigen sich die Männer deutlich „problembewusster“ als noch vor wenigen Jahren. 2013 gaben 3,6 Prozent der Befragten an, dass sie sich an dieser optischen Alterserscheinung stören würden. Heute sind es 6,0 Prozent – und damit liegen sie mit den Frauen (8 Prozent) mittlerweile fast gleich auf! Immer mehr Männer (11 Prozent) monieren auch ihre ersten Falten, bei den Frauen sind es 24,5 Prozent. Zu Anti-Aging-Produkten greifen deshalb 23,3 Prozent der Männer und 58,4 Prozent der Frauen. Zu ihren grauen Haaren stehen die Männer dann allerdings doch: Nur 5,8 Prozent tönen ihre Haare (zum Vergleich: 53,3 Prozent der Frauen).

Beauty-Interessierte informieren sich in Zeitschriften und online

Dem Report zufolge lesen 61 Prozent der Frauen Zeitschriften und informieren sich darin gern über Kosmetikmarken und ihre Eigenschaften. Aber auch digitale Kanäle sind im Kommen: Vor allem Männer, die sich über Beauty-Produkte informieren wollen, nutzen verstärkt Online-Angebote (+ 56 Prozent). Generell bieten Marken eine Orientierung, denn der Beauty-Markt ist groß und vielfältig. Deshalb hat eine entsprechende Marken-Kommunikation eine hohe Relevanz – zumal laut des GIK Reports Beauty-Werbung im Vergleich zu anderen Branchen besonders positiv wahrgenommen wird. Insbesondere in der Körperpflege punkten Marken durch ihre Glaubwürdigkeit. Werbemotive für Make-Up wiederum gelten als echte Hingucker.

Wer es genau wissen will, hier alle Fakten und Details des GIK Branchenreports 2019.

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