Wie reagieren Sie richtig, wenn der Hund plötzlich lahmt

Richtig vorsorgen

Foto: Heel GmbH/akz-o
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Was tun, wenn der Vierbeiner plötzlich humpelt oder sein Bein nachzieht?

Vor dieser Frage steht jeder Hundehalter früher oder später einmal, denn leider reicht oft schon ein falscher Tritt oder ein übermütiger Sprung des Hundes, um eine Zerrung, Prellung oder Verstauchung zu verursachen. Derartige Verletzungen sollten Halter in jedem Fall ernst nehmen, da es nicht nur zu teils starken Schmerzen, sondern auch zu Folgeschäden kommen kann, wenn der Heilungsprozess nicht optimal verläuft.

Einer plötzlichen Lahmheit beim Hund liegt meist ein stumpfes Trauma wie eine Prellung, Stauchung oder Zerrung zugrunde. In der Folge – manchmal erst nach einigen Stunden – treten klassische Entzündungszeichen wie Schwellung, Rötung und Erwärmung an der betroffenen Stelle auf. Warum ist das so? Jedes Trauma löst im Organismus einen Entzündungsprozess aus. Das ist gut so, denn dadurch wird die Heilung in Gang gesetzt. Eine überschießende Entzündungsreaktion kann jedoch das Abheilen der Verletzung verzögern oder sogar behindern und damit schlimmstenfalls die Entstehung eines chronischen Geschehens begünstigen. Umso wichtiger ist es, jedes Trauma ernst zu nehmen und schnell zu handeln.

Erste Hilfe bei stumpfen Traumata

Wenn der Hund plötzlich lahmt, sollte jegliche Aktivität sofort abgebrochen und das verletzte Bein nicht weiter belastet werden. Sofern keine offene Wunde vorliegt, empfiehlt es sich, die verletzte Stelle zu kühlen – etwa mit einem feuchten Tuch. Bei Verwendung eines Kühlpads dieses immer in ein Küchenhandtuch einschlagen, um die Haut vor Unterkühlung zu schützen. Auch wenn die Verletzung auf den ersten Blick harmlos erscheint, ist es immer sinnvoll, den Hund einem Tierarzt vorzustellen (weitere Informationen rund um die Tiergesundheit finden Sie unter www.vetepedia.de).

Wirksam und verträglich

Bei der Behandlung leichter bis mittelschwerer Traumata hat sich der Einsatz biologischer Tierarzneimittel bewährt: Aufeinander abgestimmte Einzelsubstanzen wie Beinwell, Ringelblume und Arnika (z.B. in Traumeel ad us. vet.) verfügen über schmerzlindernde, entzündungshemmende sowie abschwellende Eigenschaften – folglich regulieren sie das Entzündungsgeschehen auf effektive Weise und fördern so den Heilungsprozess. Dabei sind sie gut verträglich und können mit anderen Medikamenten kombiniert werden.

akz

1 Kommentar

  1. Traumeel Salbe ist wirklich ein wahres Wundermittel. Hat in unserer Familie schon so manchen Mensch und Tier wieder geheilt.

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