Jeep Renegade Modell 2019 bei uns im Test

Allein der Name bürgt schon

Das Erfolgsmodell von Jeep wurde aufgewertet und startet neu durch.

Was ist neu – hier in Kürze:

  • Mehr Infotainment mit Uconnect™ der nächsten Generation, hochauflösenden Bildschirmen der Dimension 17,8 und 21,3 Zentimeter
  • Unterstützung für Apple CarPlay sowie Android Auto™
  • Aufgewertete Mittelkonsole mit größeren Ablagen
  • Neue Individualisierungs-Möglichkeiten wie Sitzbezüge, neue polargraue Interieurs, vier Ausstattungsvarianten, drei Getriebe-Optionen sowie Vorder- oder Allradantrieb
  • Neue Preispositionierung mit zusätzlichen Kundenvorteilen durch Mehrausstattung

Kompakte SUVs verkaufen sich weiterhin gut

Dies trifft auch auf den Jeep Renegade zu. Sorgt er doch im EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) für 62 Prozent aller Verkäufe von Jeep. Wir haben uns den kleinen Kompakten näher angesehen. Wir fassten die günstigste Variante mit dem Benzinmotor 1.0 GSE TURBO T3 (120 PS) und Fünfgang-Schaltgetriebe aus. Anfangs waren wir skeptisch, doch im Laufe der Zeit verschwand unsere Skepsis. Der Preis von EUR 20.350,- für den Renegade Sport spricht sowieso dafür. Einziges Manko, diese Version gibt es nicht mit 4 Radantrieb, da muss man schon zum 120 PS starken Diesel greifen, der dann EUR 24.850,- mit Schaltgetriebe kostet.

Dies bedeutet, wer viel im Winter fährt und am Berg wohnt wird nicht umhinkommen, den Mehrpreis von 4.500,- zu berappen. Vermutlich 90% der Autofahrer kommen mit der 2 Radversion gut durchs Leben. Jedenfalls nicht zu unterschätzen ist die hohe Sitzposition und der fast Geländetaugliche Bodenfreiheit.

Zahlreiche Verbesserungen gegenüber dem Vorgänger

Zu den Verbesserungen zählen ein besseres Infotainmentsystem mit mehr Funktionalität sowie einer Reihe neuer Möglichkeiten zur Individualisierung mit vielen Preisvorteilen dank neuer Positionierung und Mehrausstattung. Ein bei Jepp „Uconnect™-System“ genanntes System der vierten Generation sorgt mit fortschrittlichen Technologien – letzteres bietet einen der größten Bildschirme im Segment; genug Vielfalt, um Käufern die Themen Entertainment, Kommunikation und Navigation ganz auf ihre individuellen Bedürfnisse ausgerichtet anzubieten. Sämtliche Systeme verfügen über ein Vollfarb-Display. Kein Vergleich zum Vorgänger, nun ist auch Jeep beim Infotainment uptodate.

Das neue Uconnect™-System ist einfach zu bedienen, bietet mehr Rechenleistung und fährt daher schneller hoch. Es verwöhnt überdies mit hoher Bildschirm-Auflösung und ermöglicht die Bedienung vieler Funktionen wie zum Beispiel Klimatisierung und Audio direkt vom Bildschirm aus. Gesteuert wird alles über den hochauflösenden Vollfarb-Touchscreens mit kapazitiver Zoom-Funktion und mittels Drag & Drop konfigurierbarer Menüleiste. Außerdem verfügt man über eine Sprachsteuerung für Rufnummernwahl, Zielauswahl für die Navigation sowie eine Diktierfunktion für Kurznachrichten. Fahrer und Passagiere können mit ihrem kompatiblen Smartphone zudem Radioprogramme aus dem Internet über Bluetooth oder USB/Aux-Anschluss streamen. Ausgestattet sind die Renegade-Modelle mit Apple CarPlay sowie Android Auto™. Apple CarPlay ermöglicht die nahtlose Integration des iPhone und spiegelt die Benutzer-Oberfläche des Mobiltelefons auf das Zentraldisplay.

Mehr Information im Gelände

Für Kunden, die ihre Fahrfähigkeiten im Gelände verbessern wollen, ist Uconnect™ 8.4NAV mit Jeep Skills ausgestattet, einer benutzerfreundlichen App mit Mess- und Leistungsanzeigen wie zum Beispiel für die Antriebsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse, die Seiten- und Längsneigung, den Bremsdruck oder die GPS-Koordinaten.

Wir sind mit unserem 2 Radantrieb Renegade ebenfalls in leichtes Gelände gefahren und waren überrascht, wie tapfer er sich geschlagen hat. Natürlich keine Steilpassagen, aber holprige Forstrassen zur Jagdhütte und auch kleine Wasserdurchfahrten, stellen ihn vor keine größeren Probleme. Insgesamt hilft die gute Bodenfreiheit und macht den Unterschied zu einer normalen Limousine aus.

Verbesserte Funktionalität für die smarte Raumausnutzung

Die Verbesserungen spürt man auch innen und bieten einen neuen Mittelbereich des Cockpits, der sich optisch und funktional an den der größeren Modelle Compass und Cherokee anlehnt. Der neu gestaltete Selec Terrain-Schalter schafft Platz für eine integrierte Smartphone-Ablage. Die ebenfalls neu gezeichneten Getränkehalter ermöglichen eine zusätzliche Ablage, dazu kommt eine Tasche für ein iPad Mini oder andere kleine Gegenstände. Die Repositionierung des zweiten USB-Anschlusses in die Rückseite der Mittel-Armlehne macht ihn für die Passagiere auf der Rücksitzbank leichter erreichbar. All diese neuen Lösungen sorgen für mehr Staumöglichkeiten im Innenraum.

Mit einer ganzen Reihe von Auswahlmöglichkeiten können Käufer ihren persönlich maßgeschneiderten Renegade nun noch mehr ihren persönlichen Wünschen und ihrem Lifestyle anpassen. In den Ausstattungsversionen Longitude und Limited sind neue Materialien für die Sitze und der Sitzbezug ‘Polargrau’ verfügbar, beim Limited inklusive markanten Kontrast von Leder in Polargrau und Schwarz mit Ziernähten in Polargrau. Neu gestaltete Verblendungen für Radio, Belüftungsdüsen, Mitteltunnel und Lautsprecher geben der Passagierkabine außerdem ein moderneres und wertigeres Ambiente.

Auch außen hat sich einiges getan

Frische Akzente am Design des neuen Renegade bereichern den typischen Stil der Marke mit neuesten Trends. Ein neugestalteter 7-Slot-Kühlergrill, eine neue Frontschürze, aufregende Farben für die Dachreling und die Full-LED-Scheinwerfer sind nur einige der Neuerungen im äußeren Erscheinungsbild. So fällt am Heck der neue, leichter zu bedienende Öffnungsgriff für die Heckklappe sofort auf. Vorne ist der Frontspoiler etwas geändert worden. Auch gibt es neue frische Farben für außen. Viel mehr war eigentlich außen nicht zu verändern – er hat immer noch frisch und modern ausgesehen. Nun zeigen seine Änderungen den  zeitgeistigen Mainstream an.

Ein feiner Motor der überrascht

Der Motor unseres Testautos hat 3 Zylindern mit 120 PS, ein 6-Gang-Schaltgetriebe, dass sich wunderbar leicht schalten lässt. Dies garantiert eine Höchstgeschwindigkeit von 185 km/h und beschleunigt von 0 auf 100 km/h in 11,2 Sekunden bei einem maximalen Drehmoment von 190 Nm bei 1750 U/min. Damit ist man ordentlich gut motorisiert und fast sportlich unterwegs und auch relativ leise. Im Innenraum ist der Motor fast nur bei Vollbelastung hörbar..

Aktive Sicherheit durch Fahrassistenten

Der neue Renegade bietet davon mehr als 60 Sicherheitssysteme, einschließlich des Auffahrwarnsystems (Forward Collision Warning Plus) und des Spurhalteassistenten (LaneSense™ Departure Warning Plus). Diese (als Advanced Driver Assistance System bekannte) hochmoderne Technologie ist für Zuverlässigkeit in jeder Fahrsituation konzipiert und verfügt über 2 brandneue Systeme: Die Verkehrszeichenerkennung (Traffic Sign Recognition) sowie die intelligente Geschwindigkeitsanpassung (Intelligent Speed Assist) – beide serienmäßig enthalten. Der Renegade wurde mit der renommierten Euro NCAP 5-Sterne-Bewertung ausgezeichnet, nachdem die Schwellenwerte für die begehrte 5-Sterne-Bewertung für die Sicherheit von Erwachsenen, Kindern und Fußgängern erhöht wurden.

Der Renegade ist der erste Jeep, der ausschließlich außerhalb der U.S.A. gebaut wird: im SATA Werk in Melfi, Italien und dazu auf zwei weiteren Kontinenten, nämlich im GAC FCA Werk in Guangzhou, China, und in Pernambuco, Brasilien.

Unser Fazit:

Alles in allem haben ihm die Änderungen gutgetan, er wirkt kompakt, bietet aber meist genügend Platz, ist auch fast sportlich für ein SUV. Ob 2 Rad- oder 4 Radantrieb muss jeder für sich entscheiden. Mit ihm kommt man überall hin und ohne anzuecken – von wegen Umwelt und Ächtung wie bei den großen SUVs. Wir finden die richtige Wahl für Best Ager, da die äußere Form fast zeitlos ist.

Fotos: Jeep

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