Corps Touristique Studie hat Reisetrends 2022 erfragt

Urlaubswünsche der Österreicher Foto: Tim Reckmann_pixelio.de

Starkes Bedürfnis nach Reisen und gezieltere Planung für Reisen ins Ausland 2022.

83% der Österreicher*innen (+ 18 Jahre) planen 2022 eine private Reise. Dabei erwägen fast 66% der Reiseplaner eine private Auslandsreise. Die Top 5 Wunschreiseziele sind Italien, Kroatien, Deutschland, Griechenland und Spanien. Die beliebteste Art des Auslandsurlaubs ist für die Österreicher*innen nach wie vor der Strand- bzw. Badeaufenthalt. Dahinter folgt die Städtereise, die heuer deutlich an Beliebtheit gewonnen hat. Außerdem gewinnen Pauschalreisen wieder an Bedeutung. Der Zeitpunkt der geplanten Reisen konzentriert sich auf die Hauptreisezeit im Sommer, geht aber verstärkt auch in die Herbstsaison hinein: Die stärksten Reisemonate für Privatreisen ins Ausland sind 2022 voraussichtlich der August und der September.

Urlaubsreisen verstärkt mit dem eigenen PKW

Das weiterhin beliebteste Reiseverkehrsmittel ist der PKW, allerdings gewinnt die Bahn dazu. Am liebsten reisen die Österreicher*innen mit Partner*in, Familie und Freunden/Bekannten. Gleichzeitig ist 2022 das Interesse an Alleinreisen gestiegen. 4-Sterne Hotels sind nach wie vor die beliebteste Unterkunftsart, gefolgt von Ferienwohnungen/Apartments und Privatunterkünften.

Die Möglichkeit, sich zu erholen bzw. zu entspannen sowie dem Alltag zu entfliehen bzw. Stress abzubauen sind der Österreicher*innen wichtigste Motive für ihren Urlaub im Jahr 2022. Die wesentlichsten Kriterien für die Wahl des Reiseziels sind Sauberkeit/Hygiene, Sicherheit und Wetter/Klima. An Bedeutung gewinnen die regionale Küche sowie die einzigartige Landschaft der jeweiligen Destination. Als wichtigste Informationsquelle gelten Empfehlungen von Freunden/Familie, gefolgt von Internetseiten der Anbieter (z.B. Hotels oder Fluglinien) sowie Reiseportale.

Buchungsplattformen sowie die direkte Buchung beim Anbieter bleiben die wichtigsten Kanäle für die Reisebuchung der Österreicher*innen für Auslandsreisen. Allerdings ist die persönliche Buchung im Reisebüro wieder wichtiger geworden.

Der Zeitpunkt der Reisebuchung verändert sich dahingehend, dass längere Urlaube noch längerfristig (mindestens 3 Monate im Voraus) und Kurzurlaube noch spontaner gebucht werden (maximal 1 Woche bis 1 Monat vor der Abreise). Das Reisebudget der Österreicher*innen ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen.

Stornomöglichkeit ist gefragt

Bei der Planung und Buchung der Reise werden auf alle Fälle eine Stornomöglichkeit und Corona-Maßnahmen der jeweiligen Destination vorausgesetzt. Die wichtigsten Maßnahmen, welche Reisende schließlich am Reiseziel selbst erwarten, sind Informationen zur aktuellen Situation, zu den Corona-Regelungen und -Richtlinien sowie der einfache Zugang zu Corona-Tests. Unwichtiger geworden sind hingegen Einschränkungen bezüglich Buffetservice sowie Wiederbelegung von Zimmern innerhalb von 72 Stunden.

Die Sorgen und Ängste in Bezug auf Auslandsreisen sind offensichtlich ein wenig kleiner geworden. Keine Sicherheitswarnungen und Reiseeinschränkungen sind allerdings nach wie vor wichtige Kriterien für eine Rückkehr zum gewohnten Reiseverhalten. Zusammenfassend kann gesagt werden, dass das Bedürfnis nach Reisen generell und insbesondere ins Ausland gestiegen ist. Letztere werden nun wegen der Beachtung aktuell geltender Corona-Regelungen gezielter geplant.

red

1 Kommentar

  1. Unser Reiseverhalten wird von Bestimmungen, Lockdown und Jobverlusten geprägt. So schaut es momentan aus.

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