Was wir von Kryptowährungen lernen können

Kryptowährung Foto: R_K_B_by_Tim-Reckmann_pixelio.de

Das sich in den letzten Jahren ein neuer Hype um Kryptowährungen gebildet hat ist kein Geheimnis.

Mittlerweile investieren selbst Kleinanleger große Summen in Kryptowährungen und träumen vom großen Geld, das viele auch schnell mit Kryptowährungen erreicht haben. Doch in der Praxis sind es, in der Regel nicht die Kryptowährungen, sondern viel mehr ihre Technologien die den Maßstab setzen. Das fußt vor allem auf der Tatsache das die entwickelte Blockchain Technologie der Kryptowährungen diverse Ansprüche erhoben hat, die gelöst worden sind und das auf einem sehr effizienten Weg.

Wer eine digitale Währung erschaffen will, der muss vor allem dafür Sorge tragen das sie Fälschungssicher ist. Immerhin kann mittlerweile nahezu Jeder mit einem Scanner und Windows Bordmitteln, wie dem Zeichenprogramm Paint, zum Beispiel Schulzeugnisse fälschen ohne das es auffallen würde. Digitale Kopien, oder Fälschungen, sind also kaum ein großes Problem. Das sollten sie aber genau dann sein, wenn es um Geld geht. Während zum Beispiel die Entwickler von Videospielen seit Jahrzehnten immer schärfer und strenger gegen Raubkopierer vorgehen, darf man eine solche Problematik bei digitalem Geld gar nicht erst aufkommen lassen.

Aus diesem Grund werden digitale Währung meist dezentral verwaltet

Das bedeutet das die Arbeit von vielen verschiedenen Stellen ausgeführt wird, aber alle Stellen sich gegenseitig kontrollieren. Das schlussfolgert darin das ein betrug nur schwer möglich ist, da es ja tausende Kontrolleure gibt, die das Ganze überprüfen. Pflegt man also einen gefälschten Block in eine Blockchain ein, so wird dieser vielleicht im Idealfall kurzfristig übernommen, jedoch spätestens nach ein oder zwei Kontrollzyklen wieder entfernt. Somit ist die Fälschung praktisch ausgeschlossen. In der Regel werden diese Fälschungen aber bereits bei der ersten Bearbeitungsrunde gefiltert und verschwinden ohne jemals existiert zu haben wieder. Trotzdem sind die Informationen überall und jederzeit verfügbar. Selbst wenn einmal ein einzelner Knotenpunkt oder gar ein komplettes Netzwerk eines Landes ausfallen sollten, sind die Systeme durch den Rest des dezentralen Netzwerks gesichert.

Das führt natürlich zu einer breiten Möglichkeit an Anwendungen. Nicht nur Händler für Kryptowährungen, wie bitcoinprime.io profitieren von diesem System, sondern auch alle Stellen an denen Informationen verwaltet werden müssen. Denn so kann man Kryptowährungen kurz zusammenfassen: sichere Datenverwaltung mit hoher Integrität. Eine digitale Währung ist im Prinzip nichts weiter als eine digitale Notiz über den Besitzrechtanspruch, an Geld, in einer gewissen Höhe. Dieses Prinzip ist übertragbar auf alle anderen Stellen an denen digitale Daten gelagert und gespeichert werden sollen. Besonders interessant sind solche Systeme natürlich für Behörden.

Als Beispiel kann man hier digitale Ausweisdokumente nehmen

Damit könnte sich vieles erleichtern lassen. Natürlich müsste eine entsprechende Digitalisierungspflicht bestehen, die beim Umtausch von Ausweisen anfallen würde. Auch Führerscheine könnten damit digitalisiert werden, müssten dann von den Behörden zum Beispiel nicht mehr eingezogen oder ausgegeben werden, diese könnten einfach als digitaler Zusatz mit dem Personalausweis gespeichert werden. Aber auch andere Behörden könnten so viel leichter arbeiten. Als Beispiel sei hier die massive Datenverarbeitungsmaschine der Sozialbehörden angebracht. Sozialämter, Arbeitsagenturen und Arbeitsämter, Finanzämter und Arbeitgeber könnten so schnell und effizient arbeiten. Schluss mit Dingen wie verlorenen Bescheiden oder Anträgen, genauso würde Hartz IV Betrug ein Ende gesetzt, Bewilligungen gingen darüber hinaus aber auch wesentlich schneller, da man direkt auf die notwendigen Daten zugreifen könnte. Alles würde digitaler, schneller, einfacher und vor allem zuverlässiger. Dazu müssten lediglich genug Datenzentren existieren, das entsprechende Äquivalent zum Bitcoin oder Ethereumminer.

Die Art und Weise wie Daten in der Blockchain verwaltet und verarbeitet werden zeigt aber auch wie schnell und vor allem wie effizient Unternehmen damit arbeiten könnten. Natürlich geht es hier nicht nur um digitale Ausweisdokumente, sondern vor allem um viele verschiedene Daten, die Datensätze benötigen und/oder benötigen können um richtig zu funktionieren. Das kann vor allem Ergebnisse bei reproduzierbaren Prozessen massiv verbessern. Mit einer angeschlossenen K.I. Steuerung lassen sich so die Erfahrungen einer einzelnen Stelle auf ein globales Unternehmen projizieren, ohne das man dafür lange Informationen austauschen müsste. Das IDunion Projekt ist zum Beispiel eines der ersten deutschen Unternehmen das massiv mit vielen verschiedenen Partnern zusammenarbeitet um dieses System digital und Fälschungssicher zu entwickeln. Unter anderem sind hier die deutsche Bahn, die Telekom, Siemens, sowie diverse Stadtverwaltungen, Banken und Versicherungen mit von der Partie die alle ihre eigenen Blockchainlösungen entwickeln wollen.

Wir können also vieles von den Kryptowährungen lernen und werden in Zukunft wesentlich mehr Techniken und Systeme auf dieser Basis zu sehen bekommen.

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