Chaos rund um die Parkzonen in Wien

Beim Parken und Kassieren herrscht Ärger

Es sind schon Autoreifen aufgestochen worden und betroffene Bewohner schreiben sich in Foren den Frust von der Seele.

Seit der Einführung der neuen Zonen gehen die Wogen hoch. Es wird seitens der Wiener Stadtregierung nachgebessert, so sollen die blauen Zonen im 16. Bezirk ausgeweitet werden und andere Bezirksvorsteher denken über andere Maßnahmen nach.

So hat die KRONE Leser aufgerufen Ideen und Vorschläge zu der verfahrenen Pickelsituation einzusenden und es zeigt sich das durchaus brauchbare Vorschläge in den Köpfen der Bevölkerung vorhanden sind. Auch der ARBÖ und der ÖAMTC haben vernünftige Vorschläge veröffentlicht.

Nur leider will die Wiener Stadtregierung allen voran die Wiener Vizebürgermeisterin von diesen Ideen nichts wissen.

Sie führt erst mal die neuen Kurzparkzonen ein, befragt dann im Jänner die Bewohner und entscheidet dann, ja wie – wenn die Bevölkerung dagegen sein sollte?

Man kann sich des Eindrucks nicht erwähren, dass diese Maßnahmen nur eine reine Geldbeschaffung sind, denn weder ausreichend Ersatzparkplätze werden gebaut und angeboten. Die vielen Pendler fahren ja nicht zum Spaß mit dem Auto und sie würden ja gerne ihr Auto am Stadtrand in Park & Ridezonen abstellen – nur sie gibt es zuwenig.

Andererseits müssen die betroffenen Bewohner ein Jahresparkpickerl kaufen und finden aufgrund der neuen Situation auch keinen Parkplatz. Zahlen dafür dass man länger suchen muss.

Die gesamte Bearbeitung des Parkpickethemas seitens der Wiener Stadtregierung zeigt wieder einmal auf, wie realitätsfremd die Politik agiert und wie ungeniert sie Tarife erhöht bzw. einführt, weder die Meinungen der Bürger berücksichtigt, bewusst an den Bürgern vorbei regiert und keine Alternativen anbieten kann. Hautsache es kommt Geld in die Stadtkassen

meint ihre Spitzfeder.

1 Kommentar

  1. Laut ÖAMTC kostet die neue Parkpickerlausweitung den Wienern 37,0 MIo (!!!).
    Danke Frau Vize- und Herr Bürgermeister.

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