Osterruhe (Lock Down) für Ost-Österreich

Gut informiert

Corona-Informationen über die aktuellen Maßnahmen vom 1. bis 11. April.

Derzeit werden in Österreich 446 Menschen in Intensivstationen betreut, in Wien sind es 167. Noch nie zuvor in der Pandemie waren so viele schwer an Covid-Erkrankte in den Wiener Spitälern. Die Prognose ist alarmierend: Wenn keine Trendwende gelingt, dann werden es am 7. April, also etwa in zwei Wochen, sogar 260 Intensivpatient*innen allein in Wien sein.

Offenbar halten sich vorwiegend jüngere Menschen nicht an die bisherigen Regelungen. Denn ältere Menschen sind bereits zu einem Großteil geimpft, sind überwiegend zu Hause und halten sich entsprechend. Dies beweist die Tatsache, dass im Moment in den Intensivstationen viel mehr jüngere Menschen, sogar 20-Jährige wie BM Anschober betonte. Damit ist es wieder nichts mit den heiß ersehnten Osterurlaub, mit ein paar Tagen wohin zu fahren und auszuspannen.
Man sollte es überhaupt nicht für möglich halten, dass sich sogar politische Parteien und Funktionäre und Mandatare an Maskenpflicht, Abstandsregeln  nicht halten und dies ablehnen, weder im Parlament noch im Untersuchungsausschuss.

Daher werden wir mit Einschränkungen weiter leben müssen

Aufgrund der aktuellen Situation ist für die Ostregion (Burgenland, Niederösterreich, Wien) von 1. April bis einschließlich 6. April eine „Osterruhe für Ost-Österreich“ vorgesehen. Mit folgenden Maßnahmen soll der derzeitigen epidemiologische Entwicklung entgegengewirkt werden:

Maßnahmen für die Ostertage von 1. bis 11. April:

  1. Ausgangsbeschränkung von 0 bis 24 Uhr mit den bekannten Ausnahmen wie Hilfeleistung in Notfällen, Deckung der notwendigen Grundbedürfnisse, Erholung und berufliche Gründe
  2. Schließung des Handels (Ausnahme für jene Geschäfte, die Güter des täglichen Bedarfs anbieten etwa Lebensmittel, Apotheken)
  3. Schließung der körpernahen Dienstleistungen
  4. Zusätzlich sollen Home-Office verstärkt genutzt, physische Treffen vermieden, der Mindestabstand von 2 Metern eingehalten, eine FFP2-Maske getragen und vor etwaigen Treffen Selbsttests durchgeführt werden.
  5. Distance – Learning nach den Osterferien: nach der Rückkehr in die Schule ab dem 12. April gibt es PCR-Testungen für Pädagoginnen und Pädagogen sowie Schülerinnen.und Schüler
  6. Neue Einreiseregelung für Pendlerinnen und Pendler ab 1. April: Künftig müssen Pendlerinnen und Pendler zwei Tests pro Woche vorweisen (Test darf nicht älter als 72 Stunden sein), verstärkte Grenzkontrollen
  7. Die 5. Novelle der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmen-Verordnung ist mit 25.03.2021 in Kraft getreten. Sie gilt hinsichtlich der Ausgangsregelung bis zum 03.04.2021 und hinsichtlich der übrigen Regelungen bis zum 11.04.2021.
©BMG COVID-19-SchutzmassnahmenVO

Gesonderte Regelungen für Vorarlberg

Für Vorarlberg gelten gesonderte Regelungen. Diese sind auf der Website der Corona-Ampel nachzulesen.

ots

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