Sind Internet Aktiendepots mit Sitz im Ausland seriös?

Gut zu wissen

Aktien Foto: Markus-Hein_pixelio.de

Immer mehr Anbieter und Online-Broker mit Sitz im Ausland.

Eine erfolgreiche Karriere und ein stabiles finanzielles Fundament basiert auf einem funktionierenden System aus Anlage, Ausbildung und Weiterbildung. Das Interesse vieler Privatanleger an dem Wertpapierhandel ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Im direkten Vergleich fällt auf, dass es immer mehr Anbieter und Online-Broker gibt, die im Ausland ihren Firmensitz haben. Wer sich in diesem Punkt noch unsicher ist, ob er sein Vermögen bei einem dieser Anbieter wirklich sicher und seriös anlegen kann, sollte den folgenden Beitrag ganz aufmerksam lesen.

Wie sicher sind die Broker aus dem Ausland?

Es ist kein Qualitätskriterium, wenn ein Online-Broker seinen Firmensitz in Deutschland hat. Es gibt mittlerweile viele sehr seriöse Anbieter im Ausland, die über die notwendigen Zertifikate und Zulassungen verfügen. Nicht wenige Broker lassen sich zum Beispiel im EU-Ausland sowie in Malta nieder, da sich für sie gesellschaftliche und unternehmerische Vorteile ergeben. Das muss für den Kunden kein Nachteil sein. Ganz im Gegenteil, oftmals sind es die Broker aus dem Ausland, die mit günstigen Gebühren von sich reden machen. Grundsätzlich sollte aber kein Privatanleger ohne einen Test oder einen direkten Vergleich einfach ein Depot bei einem Broker im Netz eröffnen. Schon gar nicht, wenn die notwendigen Zulassungen und Zertifikate fehlen.

Im direkten Vergleich fallen Broker wie zum Beispiel AVATrade und ihre Erfahrungen positiv auf, denn Sie bringen die EULizenz mit, die für einen seriösen und legalen Betrieb in Deutschland und im Ausland notwendig ist. Die Lizenzen in der europäischen Union sind etwas schwieriger zu verstehen. Es gibt nämlich einige Staaten, die Unternehmen aus bestimmten Ländern nicht zulassen. Auf jeden Fall ist ein Lizenz zur Regulierung für die Broker unerlässlich. Nur in diesem Fall erfolgt eine Kontrolle über eine offizielle Finanzaufsichtsbehörde, die wiederum Einsicht in die laufenden Geschäfte hat. So kann diese Behörde nachvollziehen, was Tag für Tag bei den Brokern läuft. Für die Regulierung muss unbedingt eine offizielle und anerkannte Behörde betraut werden, andernfalls bestünde die Gefahr, eigene Interessen zu verfolgen.

Die offizielle Regulierung und Kontrolle durch die Finanzaufsichtsbehörde

Erst die offizielle Regulierung durch den Broker lässt überhaupt feststellen, wie sicher und seriös die einzelnen Programme und Mechanismen sind. In diesen Kontrollen gleichen die Prüfer zum Beispiel die Aktienkurse in Echtzeit mit den original laufenden Kursen ab. Die Behörde stellt dadurch fest, ob Manipulationen oder Einwirkungen vonseiten des Brokers zu erkennen sind.

Darüber hinaus ist die Einlagensicherung eine wichtige rechtliche Einschränkungen, die gerade die Anleger interessieren sollte. Nicht zuletzt die Finanzkrise im Jahr 2012 hat deutlich gezeigt, dass es immanent wichtig ist, das Geschäftsvermögen von den privaten Kundengeldern zu trennen. Kommt es zu der Insolvenz von einem Broker oder einer Direktbank, gehen die Anleger damit auf Nummer sicher, dass ihre Einlagen auf dem getrennten Konto geschützt sind. In der Fachsprache ist von den segregierten Konten die Rede, die getrennt voneinander verwaltet werden. Sie finden unter der Einlagensicherung auch die Angaben darüber, wie hoch das Vermögen ist, dass auf jeden Fall abgesichert ist.

Einige der seriösen Online-Broker geben sich mit der staatlichen Regulierung nicht zufrieden. Sie schützen durch eine freiwillige Mitgliedschaft in anderen Sicherungsfonds das Vermögen der Anleger. Das unterstreicht die Seriosität und Sicherheit in Verbindung mit einem Online-Broker. Sie müssen also nicht davon ausgehen, nur weil das digitale Unternehmen seinen Firmensitz im Ausland hat, dass sie sich in dubiose Hände begeben. So lang online alle Zertifikate und Siegel abrufbar bleiben, ist der Handel mit Wertpapieren bei einem Broker auf jeden Fall sicher.

Welche Sicherheiten bieten die besten online Broker?

Weitere Sicherheiten bietet der online Broker durch zusätzliche Informationen und Weiterbildungsangebote. Die Anbieter sind gesetzlich verpflichtet, für jeden Neukunden einen Anfangstest durchzuführen. In diesem Text geht es um das Wissen und das Vorwissen sowie die Erfahrungen der Trader, die ein Depot eröffnen wollen. Der Gesetzgeber möchte unerfahrene Anleger schützen, ohne Wissen und Informationen Ihr Geld in Aktien zu spekulieren. Schließlich bleibt überall das Restrisiko, sein gesamtes Vermögen zu verlieren. Das ist ein Grund, warum viele Broker auf den Unterseiten reichhaltige und gut verständliche Informationen und Erklärungen zu den Einstellungen, den Order-Möglichkeiten und den Anleihen liefern.

Grundsätzlich bietet es sich an, sich ausgehend von einem Demokonto erst einmal einen Überblick über die einzelnen Funktionen, das Dashboard und den Wertpapierhandel zu verschaffen. Mit diesem Demokonto bietet sich nicht zuletzt die Chance, mit digitalem Vermögen zu spekulieren. Das bedeutet mit anderen Worten: Der Broker selbst lädt das Konto mit digitalem Vermögen auf. Die Investition dieses Vermögens hat keinerlei ernstzunehmende Konsequenzen für das Vermögen, noch können die Trader Gewinne oder Verluste machen. Es geht in erster Linie darum, die Strategien zu testen, sich im System zurecht zu finden und nicht von Anfang an Ihr gesamtes Geld aufs Spiel zu setzen.

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