Öl jetzt wichtiger als Kryptowährungen?

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In den letzten Jahren kam man als ambitionierter Anleger an Kryptowährungen eigentlich nicht wirklich vorbei.

Dennoch haben Experten immer vor dem gewarnt was jetzt eingetreten ist. Leider konnte Keiner den Absturz, der teilweise in dramatischen Schritten passiert ist, vorhersehen. Das Vertrauen und der Glaube in Kryptowährungen ist bei vielen Anlegern, verständlicherweise muss man dazu sagen, nun weg. Viele Experten haben aber immer gewarnt Kryptowährungen wären eine tolle Idee und eine sehr gute Erfindung, aber maßlos überbewertet, gerade der Bitcoin. Die Kurskorrektur hat viele nun schwer getroffen.

Natürlich flüchten sich viele Anleger jetzt, genauso verständlicherweise, in Alternativen

Diese sind meistens weit ab vom digitalen Markt und deutlich konservativer. Gold ist eine Option, aber auch Immobilien und/oder Rohstoffe. Hier ist insbesondere Öl sehr beliebt. Der Handel mit Rohstoffen läuft ganz ähnlich ab wie der Handel mit Kryptowährungen. Hier kann man die gleichen Handelsinstrumente anwenden, die man bereits in den letzten Jahren auch für Kryptowährungen, Aktien, Fonds und Derivate erhalten hat. Selbst das traden von unterwegs ist mittlerweile kein großes Problem mehr.

Es gibt eine Reihe bekannter Anbieter die die https://oilprofitapp.de/ die mobiles trading auch von Rohstoffen ermöglichen. Hier ist es genauso leicht entsprechende Anteile zu kaufen und wieder zu verkaufen. Man sollte sich lediglich im klaren darüber sein das man hier natürlich kein echtes Öl kauft, sondern das man mit finanzinstrumenten handelt. Das bedeutet man kann ohne eine Lieferkette investieren und muss sich natürlich auch keinerlei Gedanken um Lieferung und/oder Transport machen. Das ist bei den meisten Aktien schließlich genauso. Rohstoffe unterliegen hierbei aber ihrer eigenen Dynamik und stellen einen, wenn auch optisch fast gleichen, komplett anderen Markt dar.

Während gerade Kryptowährungen sehr schnell auf äußere Einflüsse reagieren, so brauchen Rohstoffe in der Regel länger. Auch sind die Kursentwicklungen bei Rohstoffen selten so extrem. Kryptowährungen können auf kleinste Äußerungen massiv reagieren, wie man sicherlich bei Gamestop und Dogecoin gesehen hat. Hier sind innerhalb weniger Minuten Millionenbeträge geflossen. Rohstoffe hingegen reagieren eher etwas träger. Intraday recht volatil, aber der Tages Ausgang ist selten mehr als ein paar Cent vom Einstieg entfernt. Dennoch hat es Rohöl zum Beispiel in diesem jahr bereits geschafft gute 65% zuzulegen. Das ist durchaus beeindruckend und erschreckend zugleich, denn die Kosten für verarbeitetes Rohöl, sprich Kraftstoffe, Heizöl und so weiter stiegen dadurch ebenfalls merklich an.

Was wir heute als Inflation wahrnehmen ist zu einem sehr großen Teil auf den massiven Anstieg des Ölpreises zurückzuführen

Dennoch sieht es derzeit nicht so aus als würden sich die Ölpreise langfristig stabilisieren. Aktuell ist zwar die Nachfrage nach Öl noch recht hoch, jedoch muss man auch bedenken das wir zwar Sommer haben, aber genau jetzt der Zeitpunkt ist an dem man sich Gedanken um den Winter machen muss und das kann durchaus schnell zu ordentlichen Problemen führen, wenn bei solch hohen Preisen, plötzlich die Nachfrage sprungartig ansteigt.

Hinzu kommt natürlich die Tatsache das sich derzeit viele Investoren gerade in Rohstoffe flüchten, da diese kaum eine Chance haben einen so enormen Verlust einzufahren, wie es Kryptowährungen und/oder Aktien derzeit tun. Experten sind zwar äußerst Vorsichtig mit ihren Annahmen, jedoch sind auch schon Gerüchte über eine aufkommende Immobilienkrise laut geworden. Angesichts der Tatsache das viele Wohnungen heutzutage deutlich teurer sind als noch vor 20 Jahren eine Baufinanzierung ist erschreckend. Das Problem sind aber nicht die Preise der Immobilien, sondern die steigende Inflation. Diese sorgt dafür dass sich die Menschen bald keine Wohnungen in einer solchen Preisklasse mehr leisten können werden und diese dann leer stehen bleiben. Leerstand ist jedoch für ein Mietshaus ein großes Problem, senkt er doch drastisch den Wert einer Immobilie. Beginnen dann auch hier die ersten panischen Verkäufe von Luxusimmobilien, so ist die Krise nahezu vorprogrammiert. Fakt ist auf jeden Fall das sich Mieten und Preise immer weiter erhöhen und somit irgendwann zu einem großen Problem werden, vor allem wenn zeitgleich Lebenshaltungskosten weiter steigen. Aktuell verzeichnen die Immobilienpreise, vor allem in Großstädten, ca. alle drei Monate ein neues Höchstmaß. Nach Focus recherchen zuletzt 12% in einem Quartal. Das klingt stark nach einem großen Schritt in Richtung einer ausgewachsenen Immobilienkrise.

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