Der Wald – mehr als nur Bäume

Der Wald Foto: by_angieconscious_pixelio.de

Es gibt Dinge, für die ein Tag der Würdigung pro Jahr schlicht zu wenig ist.

Dazu zählt beispielsweise der Wald, der für den Menschen eine sehr vielfältige Bedeutung hat, deren man sich gar nicht immer bewusst ist. Der internationale Tag des Waldes ist jeweils zu Beginn des Frühjahrs, am 21. März im Kalender. Doch eigentlich hätte der Wald mit seinem Stellenwert für die Menschheit wesentlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Er ist mehr als eine sprichwörtliche Ansammlung von Bäumen, mit dazwischen ein paar Zwischenräumen.

Heute ist der Wald für viele Menschen ein wichtiges Naherholungsgebiet. Joggen, Radfahren oder einfach Spazieren unter den Bäumen bietet willkommene Abwechslung vom Alltag. Der Wald selbst präsentiert sich auch nicht immer gleich. Im Sommer bietet er kühlen Schatten, während es in der prallen Sonne oft wesentlich weniger angenehm ist. Im Winter ist es im Wald ohne die Blätter an den Bäumen deutlich heller. Dazwischen ist der Wald von außen betrachtet vor allem im Herbst ein wahrer Blickfang. In manchen Gegenden, auch in Österreich, ist der „Indian Summer“ so ausgeprägt, dass er im Herbst jeweils tausende von Touristen anzieht.

Quelle für Energie und Sauerstoff

Gleichzeitig ist der Wald auch eine wertvolle Quelle für Rohstoffe. Holz wird für sehr viele Zwecke verwendet – und die Grundlage für gutes Holz sind nun einmal große, starke und gesunde Bäume, wie man sie in einem intakten Wald vorfindet. Früher war das Holz natürlich auch noch viel mehr eine Energiequelle, die gerade im Winter zum Heizen in den Häusern verwendet wurde. Dies hat sich bis heute etwas verändert, gerade weil immer weniger auf fossile Brennstoffe gesetzt wird, die nicht zuletzt auch viel mehr Luftverschmutzung verursachen.

Der Wald ist indes auch wichtig, um die CO2 -Belastung aus anderen Bereichen auszugleichen. Man geht davon aus, dass ein Hektar Wald pro Jahr rund 13 Tonnen CO2 speichern kann. Je größer und dichter die Bäume sind, desto mehr Kohlendioxid können sie absorbieren. Während alte Bäume viel COabsorbieren, haben junge Bäume andere Stärken. Sie können den Sauerstoff produzieren, der für uns Menschen zum Atmen so wertvoll ist. Als Beispiel dient dabei eine rund 25 Meter hohe Buche. Sie produziert ungefähr so viel Sauerstoff, wie ihn drei Menschen benötigen, um atmen zu können.

Helden des Waldes

Auch in der Unterhaltungswelt ist der Wald immer wieder ein Thema. So gibt es einige berühmte Filme, in denen Wälder eine tragende Rolle spielen. Eines der allerbesten Beispiele dafür ist natürlich Robin Hood. Die Erzählungen rund um den Volkshelden aus dem Sherwood Forest sind schon oft verfilmt worden, in jüngster Zeit 2018 mit dem britischen Schauspieler Taron Egerton in der Hauptrolle. Robin Hood ist außerhalb der verschiedenen Filmadaptionen auch ein wichtiger Darsteller in diversen Spielen. Beispiele dafür sind die elektronischen Spielautomaten „Riches of Robin“ und „Robin Hood Shifting Riches“, die es online zu spielen gibt. Der Einsatz für die Runden in diesem Spiel lässt sich mit verschiedenen Zahlungsmethoden unter Anderem per Lastschrift begleichen. Wer mit elektronischen Zahlungsmethoden wie e-Wallets oder gar Kryptowährungen nichts am Hut hat oder haben will, muss sich also keine Sorgen machen. Altbewährte Zahlungsmethoden haben noch längst nicht ausgedient. Auch das Videospiel „Robin Hood: Defender of the Crown“ in welchem man als Protagonist Abenteuer im Sherwood Forest bestreitet, bietet einem jede Menge Spielspaß. Das Spiel ist für Spielkonsolen wie Playstation und Xbox sowie für den PC und das Smartphone auf dem Markt erhältlich.

Im Wald Foto: by_Christian-heinze_pixelio.de

Im Wald sind Sie nie alleine

Bei allem Enthusiasmus für ausgedehnte Spaziergänge im und quer durch den Wald gilt es auch nicht zu vergessen, dass man im Wald nie alleine ist. Wer beim Gang durch den Wald einmal eine Pause einlegt, kann seine Ohren spitzen oder sich einmal in aller Ruhe umsehen. Die Artenvielfalt im Wald ist enorm – doch je mehr der Wald durch die Menschen genutzt wird, desto mehr werden die Tiere zurückgedrängt. So sinken auch die Chancen, auf dem Spaziergang im nahe gelegenen Waldstücke einmal ein Reh oder seltene Vögel zu sehen zu bekommen.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass man sich, wenn immer möglich auf den bestehenden Wegen bewegt, um die Artenvielfalt nicht zu beeinträchtigen. Dies gilt umso mehr, wenn man vielleicht sogar mit einem Hund unterwegs sein sollte. Viele der Tiere, die den Wald ihre Heimat nennen, sind sehr schreckhaft und tun sich im Umgang mit ungebetenen Gästen schwer. Speziell in der Brutzeit der Wildtiere, also im Frühjahr und im frühen Sommer, ist es also empfehlenswert, den Hund an der Leine zu behalten – oder gleich andere Spazierwege zu wählen. Eine absolute Selbstverständlichkeit ist es zudem, sämtlichen Abfall wieder mit nach Hause oder zumindest bis zum nächsten Abfalleimer mitzunehmen. Der Wald und seine Bewohner werden es Ihnen danken.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*


Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.