Gedanken zu Ostern

Osterurlaub, Treffen mit Freunden oder ein paar Tage in Österreich oder im Ausland Ausspannen, fällt heuer aus.

Was ist Ostern passiert?

„Am Ostersonntag feiern Christen die Auferstehung Jesu und den Sieg des Lebens über den Tod. Nach dem Matthäus-Evangelium wälzte ein Engel den Stein, mit dem das Grab Jesu verschlossen war, zur Seite. Das Grab war leer. Der Engel verkündete, dass Jesus auferstanden sei“.

Nach einem Jahr seit Ausbruch der weltweiten Pandemie, steckt in jedem von uns – vielleicht heimlich der Gedanke „Auferstehung und Sieg über die Pandemie“. Was können wir tun, damit wir alle wieder zu unserem gewohnten Leben zurückkehren können?

Lesen Sie hier die Worte, die Papst Franziskus am Ostersonntag im Petersdom vor dem „Urbi et Orbi“-Segen im Jahr 2020 gesagt hat:

„Diese Zeit erlaubt keinen Egoismus, denn die Herausforderung, vor der wir stehen, ist uns allen gemeinsam und macht keine Unterschiede. Bei den vielen Gebieten der Welt, die vom Coronavirus betroffen sind, kommt mir eigens in Bezug auf Europa folgender Gedanke. Nach dem Zweiten Weltkrieg konnte dieser geschätzte Kontinent wieder neu erstehen, weil ein konkret spürbarer Geist der Solidarität es ermöglichte, die Rivalitäten der Vergangenheit zu überwinden. Umso dringender ist es, gerade unter den heutigen Umständen, dass diese Rivalitäten nicht wiederaufleben, sondern dass sich alle als Teil einer Familie erkennen und sich gegenseitig unterstützen.

Die Europäische Union steht heute vor einer epochalen Herausforderung, von der nicht nur ihre Zukunft, sondern die der ganzen Welt abhängt. Lasst uns nicht die Gelegenheit versäumen, einen weiteren Beweis der Solidarität zu erbringen, auch wenn wir dazu neue Wege einschlagen müssen. Als Alternative bleibt sonst nur ein Egoismus der Einzelinteressen und die Versuchung, in die Vergangenheit zurückzukehren, und das Risiko in Kauf zu nehmen, dass das friedliche Zusammenleben und die Entwicklung künftiger Generationen auf eine harte Probe gestellt werden“.

Wahre Worte in diesen schwierigen Zeiten. Vielen Menschen geht es um vieles schlechter als einem selbst. Aber am Ende des Tunnels gibt es ein Licht, auf das wir uns alle freuen werden.

Wenn auch Ostern dieses Mal ganz anders ist, als die Jahre zuvor, wünsche ich allen unseren Leser*innen in diesem Sinn ein Frohes Osterfest. Halten Sie durch und bleiben Sie gesund!

Ihr

Friedrich Graf

Herausgeber

 

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