Lockdown verschont nicht Karmel Mayerling Schwestern

Spendengelder werden gebeten

Die historischen Gebäude sind stark beschädigt und müssen ständig renoviert werden. Copyright: Elisabeth Fürst Karmel Mayerling Schwesterngruft_Foto_E_Fuerst.jpg

2020 brachte den Karmelitinnen in Mayerling viele Sorgen und Nöte. Schwestern blicken auf schwieriges Jahr zurück.

Wie so viele Menschen deren Geschäfte infolge des Lockdowns geschlossen bleiben mussten, trifft es auch kirchliche Klöster, in unserem Fall die Karmel Mayerling Schwestern in Mayerling in Niederösterreich. Ihre Aufgabe ist es, für alle Menschen in Not zu beten. Doch in dem zu Ende gehenden Jahr gerieten die Schwestern vom Karmel Mayerling im Wienerwald selbst an die Armutsgrenze. Aufgrund der Reisewarnungen und der Lockdowns kamen kaum Besucher in das moderne Ausstellungszentrum im ehemaligen Jagdschloss von Kronprinz Rudolf. Dort, wo sonst zahlreiche Gäste in die Welt eines der letzten Habsburger eintauchen und der tragischen Geschichte seines Todes nachspüren, herrschte 2020 gähnende Leere.

Das wiederum ist ein Drama für die Karmelitinnen, die noch heute ihren Auftrag von Kaiser Franz Joseph erfüllen und im Kloster in strenger Klausur für den verstorbenen Thronfolger, seine Geliebte Mary Vetsera und alle unglücklichen Menschen beten. Im Gegensatz zu anderen Klöstern, die beispielsweise Grundbesitz haben und Land- und Waldwirtschaft betreiben, sind die Schwestern des Karmel Mayerling auf die Einnahmen aus den Ticketverkäufen angewiesen. Dieses Geld benötigen sie nicht nur für das Gehalt der Mitarbeiter am Eingang des Museums, sondern auch, um den Erhalt des historischen Gebäudes sicherzustellen und für ihren Bedarf an Lebensmitteln.

Ein Leben in Bescheidenheit

2020 brachte den Karmelitinnen in Mayerling viele Sorgen und Nöte. Copyright: Elisabeth Fürst

Die Schwestern, die es gewohnt sind, mit dem Nötigsten zurechtzukommen und bis 2016 ohne Heizung und Waschbecken lebten, hoffen darauf, dass im nächsten Jahr wieder viele Besucher den Weg nach Mayerling finden. „Mayerling ist ohne Zweifel eine welthistorische Stätte. Im Erhalt dieser geschichtsträchtigen Mauern sind wir Karmelitinnen ganz auf uns gestellt. Wir tragen die ganze Last der Restaurierung und sorgen dafür, dass dieser Ort eine geistliche Gedächtnisstätte bleibt – dem Wunsch und Willen von Kaiser Franz Joseph I. entsprechend“, erläutert Priorin Schwester M. Magdalena. Wer die Schwestern mit einer Spende unterstützen möchte, bekommt von ihr bereits jetzt ein herzliches „Vergelt’s Gott“. www.karmel-mayerling.org .

Spendenkonto Österreich „Rettet den Karmel Mayerling“

Bankhaus Schelhammer & Schattera

IBAN: AT27 1919 0002 0010 0733

Spendenkonto Deutschland „Rettet den Karmel Mayerling“

LIGA Bank Regensburg

IBAN: DE70 7509 0300 0004 5025 74

 

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