Typisch polnisches Essen: Du planst eine Reise nach Polen und möchtest wissen, was man in Polen unbedingt essen sollte?
Dann solltest du neben Krakau, Warschau, Danzig und den vielen anderen Sehenswürdigkeiten auch genügend Zeit für die kulinarische Seite des Landes einplanen. Denn eines kann ich dir schon vorweg verraten: Die polnische Küche ist deftig, abwechslungsreich und unglaublich vielseitig.
Viele Gerichte erinnern uns Österreicher auf den ersten Blick an die Küche unserer Großeltern. Suppen, Kraut, Erdäpfel, Schnitzel und Mehlspeisen spielen auch in Polen eine wichtige Rolle. Trotzdem hat die polnische Küche ihren ganz eigenen Charakter. Von Pierogi über Żurek und Bigos bis hin zu Pączki und Sernik gibt es einige Spezialitäten, die du während deines Urlaubs in Polen unbedingt probieren solltest.
Hier zeige ich dir meine kulinarischen Highlights und verrate dir, welche typisch polnischen Gerichte auf deiner Reise auf keinen Fall fehlen dürfen.
Was isst man eigentlich in Polen?
Die traditionelle polnische Küche ist bodenständig und ziemlich herzhaft. Erdäpfel, Kraut, Rote Rüben, Pilze, Fleisch und verschiedene Getreidesorten gehören zu den wichtigsten Zutaten. Besonders wichtig sind außerdem Suppen. Während wir in Österreich eine Suppe häufig als Vorspeise betrachten, gehört sie in Polen für viele Menschen ganz selbstverständlich zu einem traditionellen Mittagessen.
Und natürlich dürfen wir die berühmten Pierogi nicht vergessen. Wenn es ein Gericht gibt, das fast jeder mit Polen verbindet, dann sind es wohl diese gefüllten Teigtaschen.
Pierogi – der Klassiker der polnischen Küche
Wer zum ersten Mal nach Polen reist, kommt an Pierogi kaum vorbei. Die kleinen Teigtaschen werden mit den unterschiedlichsten Zutaten gefüllt und anschließend in Wasser gekocht. Manche Varianten werden danach zusätzlich mit Butter oder Zwiebeln in der Pfanne angebraten.
Serviert werden sie je nach Füllung mit gebratenen Zwiebeln, Sauerrahm, Butter oder – bei den süßen Varianten – mit Früchten und Schlagobers.
Das Beste daran: Es gibt unglaublich viele Sorten
In Polen findest du sogar spezielle Lokale, die sich fast ausschließlich auf Pierogi spezialisiert haben. Sie heißen Pierogarnie und sind meiner Meinung nach eine der besten Adressen, wenn du dich einmal quer durch die verschiedenen Varianten probieren möchtest.
Pierogi Ruskie – mit Erdäpfeln und Twaróg
Pierogi Ruskie gehören zu den bekanntesten Varianten. Lass dich vom Namen nicht irritieren: „Ruskie“ bedeutet hier nicht einfach „russisch“. Der Name hat historische Wurzeln und bezieht sich auf die ehemalige Region Ruthenien. Gefüllt werden diese Pierogi traditionell mit Erdäpfeln, Twaróg – einem polnischen Frischkäse, der unserem Topfen ähnelt – und gebratenen Zwiebeln. Das Ergebnis ist herrlich cremig und sättigend.

Häufig kommen noch gebratene Zwiebeln oder kleine Speckwürfel darüber. Wenn du zum ersten Mal Pierogi probierst, würde ich mit dieser Variante beginnen. Sie gehört für mich zu den Gerichten, bei denen man schon nach dem ersten Bissen versteht, warum Pierogi in Polen so beliebt sind.
Pierogi z Mięsem – Pierogi mit Fleisch
Wer es etwas deftiger mag, sollte Pierogi z Mięsem probieren. Dabei werden die Teigtaschen mit einer würzigen Fleischfüllung zubereitet. Je nach Rezept und Region kann sich die Zusammensetzung unterscheiden.
Dazu gibt es häufig gebratene Zwiebeln oder Sauerrahm. Es ist eine einfache, traditionelle und ziemlich sättigende Variante – perfekt nach einem langen Tag voller Sightseeing.
Pierogi z Kapustą i Grzybami – mit Kraut und Pilzen
Eine besonders interessante Variante sind Pierogi z Kapustą i Grzybami. Die Füllung besteht aus Sauerkraut und Pilzen. Dadurch entsteht eine Mischung aus säuerlichen und kräftig-erdigen Aromen.
Diese Pierogi spielen besonders in der polnischen Weihnachtsküche eine wichtige Rolle, du kannst sie aber auch außerhalb der Weihnachtszeit in vielen Lokalen bestellen. Vor allem im Herbst passen die Pilzaromen perfekt zur Jahreszeit.
Süße Pierogi mit Erdbeeren oder Heidelbeeren

Pierogi müssen übrigens nicht immer herzhaft sein. Im Sommer findest du in Polen häufig Pierogi z Truskawkami, also Pierogi mit Erdbeeren, oder Pierogi z Jagodami mit Waldheidelbeeren.
Serviert werden sie beispielsweise mit Sauerrahm oder Schlagobers und etwas Zucker. Beim ersten Mal klingt die Vorstellung von süßen Teigtaschen vielleicht etwas ungewöhnlich. Nach dem Probieren ergibt das Ganze aber plötzlich sehr viel Sinn. Für mich gehören die fruchtigen Pierogi zu den Gerichten, die man besonders bei einer Polenreise im Sommer ausprobieren sollte.
Polnische Suppen: Żurek, Barszcz & Co.
Suppen haben in der polnischen Esskultur einen besonderen Stellenwert. Auf Polnisch heißt Suppe Zupa – und die Auswahl ist riesig.
Viele traditionelle Suppen sind kräftig und sättigend. Gerade während einer Reise im Herbst oder Winter gibt es kaum etwas Besseres, als sich nach ein paar Stunden Sightseeing mit einer heißen Schüssel Suppe aufzuwärmen.
Żurek – polnische Sauermehlsuppe
Żurek gehört für mich zu den Gerichten, die man mindestens einmal während einer Polenreise probieren sollte. Die Grundlage bildet ein fermentierter Ansatz aus Roggenmehl, der der Suppe ihren charakteristischen säuerlichen Geschmack verleiht. Traditionell wird Żurek häufig mit weißer Wurst und einem gekochten Ei serviert.
Je nach Lokal bekommst du die Suppe sogar in einem ausgehöhlten Brotlaib. Das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch hervorragend, weil sich das Brot langsam mit der Suppe vollsaugt. Żurek ist kräftig, säuerlich und völlig anders als die meisten Suppen, die wir aus Österreich kennen.
Rosół – Polens klassische Sonntagssuppe
Auf den ersten Blick könnte man sagen: Das ist doch einfach eine klare Suppe. Bei Rosół geht es allerdings um mehr. Die klare, goldgelbe Suppe gehört zu den Klassikern der polnischen Hausmannskost und wird traditionell gerne am Sonntag oder bei Familienfeiern gegessen.
Rosół wird meist auf Basis von Geflügel oder verschiedenen Fleischsorten gekocht und mit feinen Nudeln, Gemüse und Petersilie serviert. Uns Österreichern kommt das Prinzip natürlich bekannt vor – schließlich hat eine gute Rindsuppe oder Hühnersuppe auch bei uns einen festen Platz in der traditionellen Küche.
In Polen besitzt Rosół allerdings einen ganz besonderen Stellenwert. Ähnlich wie bei uns die Hühnersuppe gilt Rosół für viele Polen beinahe als kulinarisches Hausmittel, wenn man krank ist oder am Vorabend etwas zu lange unterwegs war.
Barszcz – die berühmte Rote-Rüben-Suppe

Ein weiterer Klassiker ist Barszcz, die polnische Suppe aus Roten Rüben. Besonders bekannt ist der klare, tiefrote Barszcz Czerwony.
Geschmacklich verbindet die Suppe die natürliche Süße der Roten Rüben mit einer angenehmen Säure. Besonders interessant finde ich die Variante mit Uszka. Das sind winzige gefüllte Teigtaschen, die ein wenig an sehr kleine Ravioli erinnern und traditionell beispielsweise mit Pilzen gefüllt werden. Barszcz mit Uszka gehört außerdem zu den traditionellen Gerichten am polnischen Weihnachtsabend.
Krupnik – perfekt für kalte Tage

Wenn du Polen im Herbst oder Winter besuchst, halte Ausschau nach Krupnik. Diese traditionelle Suppe wird mit Rollgerste, Gemüse und je nach Rezept auch Fleisch zubereitet. Sie ist dick, kräftig und macht ordentlich satt. Genau das Richtige nach einem kalten Wintertag in Krakau oder Warschau.
Polnische Hauptgerichte: Bigos, Schabowy und Gołąbki
Bei traditionellen polnischen Hauptgerichten wird normalerweise nicht an der Portionsgröße gespart. Die Küche ist herzhaft und viele Gerichte basieren auf Fleisch, Erdäpfeln und Kraut. Wer österreichische Hausmannskost mag, wird deshalb bei einigen polnischen Gerichten durchaus Parallelen entdecken.
Bigos – Polens berühmter Krauteintopf

Bigos ist eine echte Legende der polnischen Küche. Der traditionelle Eintopf wird hauptsächlich aus Sauerkraut und frischem Kraut sowie verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten zubereitet. Je nach Familienrezept kommen zusätzlich Pilze, getrocknete Früchte oder unterschiedliche Gewürze dazu.
Das Besondere an Bigos ist die lange Zubereitung. Ein guter Bigos darf langsam vor sich hin köcheln. Viele Polen sind sogar davon überzeugt, dass er nach erneutem Aufwärmen am nächsten Tag noch besser schmeckt.
Und tatsächlich: Je länger die unterschiedlichen Aromen Zeit haben, sich miteinander zu verbinden, desto intensiver wird der Geschmack. Mittlerweile findest du in moderneren polnischen Lokalen auch vegetarische Interpretationen mit verschiedenen Pilzen und Krautsorten.
Kotlet Schabowy – das polnische Schnitzel
Beim Kotlet Schabowy werden wir Österreicher natürlich sofort aufmerksam. Auf den ersten Blick erinnert er stark an unser Schnitzel. Der wichtigste Unterschied: Während ein klassisches Wiener Schnitzel aus Kalbfleisch besteht, wird Kotlet Schabowy traditionell aus Schweinefleisch zubereitet.

Das Fleisch wird dünn geklopft, paniert und goldbraun herausgebacken. Serviert wird der Schabowy häufig mit Erdäpfeln oder Erdäpfelpüree und Kraut beziehungsweise verschiedenen Salaten. Die Portionen können dabei ziemlich großzügig ausfallen.
Ist Kotlet Schabowy dasselbe wie ein Wiener Schnitzel? Nicht ganz. Aber wenn du aus Österreich kommst, wirst du beim ersten Bissen definitiv einige Gemeinsamkeiten erkennen.
Gołąbki – polnische Krautrouladen
Auch Gołąbki gehören zu den Klassikern der polnischen Hausmannskost. Dabei werden Krautblätter mit einer Mischung aus Fleisch und Reis gefüllt, eingerollt und anschließend langsam gegart. Dazu gibt es häufig eine Paradeiser- oder Pilzsauce.
Das Ergebnis ist herrlich herzhaft und erinnert an klassische Gerichte, die man auch aus anderen Teilen Mittel- und Osteuropas kennt. Der Name sorgt bei deutschsprachigen Reisenden übrigens regelmäßig für Verwunderung: „Gołąbki“ bedeutet wörtlich übersetzt „Täubchen“. Keine Sorge – Tauben befinden sich normalerweise nicht darin.
Polnische Mehlspeisen und Süßes: Pączki, Sernik und Kremówka
Nach Pierogi, Żurek und Bigos noch Platz für etwas Süßes? Den solltest du dir unbedingt lassen. Polen hat nämlich auch bei Mehlspeisen, Kuchen und Desserts einiges zu bieten. Besonders in traditionellen Konditoreien – auf Polnisch Cukiernia – findest du eine beeindruckende Auswahl.
Pączki – die polnische Antwort auf unsere Krapfen
Bei Pączki fühlen wir Österreicher uns sofort ein wenig zu Hause. Optisch erinnern sie stark an unsere Krapfen. Der Teig und die Füllungen unterscheiden sich allerdings je nach Rezept. Traditionelle Pączki werden unter anderem mit Rosen- oder Fruchtmarmelade gefüllt und mit Zuckerglasur oder Staubzucker verziert.
Manchmal kommt noch kandierte Orangenschale dazu. Besonders wichtig werden Pączki am Tłusty Czwartek, dem „Fetten Donnerstag“ vor Beginn der Fastenzeit. An diesem Tag scheint halb Polen Pączki zu essen. Vor besonders bekannten Konditoreien können sich lange Warteschlangen bilden. Wenn deine Reise zufällig in diesen Zeitraum fällt: unbedingt ausprobieren. Wobei ich ehrlich gesagt keinen besonderen Feiertag brauche, um einen guten Pączek zu essen.
Sernik – polnischer Topfenkuchen
Mehlspeisen-Fans sollten unbedingt Sernik probieren. Der traditionelle polnische Topfenkuchen wird mit Twaróg zubereitet – einem typisch polnischen Frischkäse, der unserem Topfen ähnlich ist, aber eine etwas andere Konsistenz besitzt. Dadurch bekommt der Kuchen seinen charakteristischen Geschmack.
Je nach Rezept findest du Sernik mit Rosinen, Schokolade, Früchten oder ganz klassisch ohne viel Schnickschnack. Dazu ein Kaffee – und die Sightseeing-Pause ist perfekt.
Kremówka – eine Cremeschnitte mit berühmter Geschichte

Eine weitere bekannte polnische Mehlspeise ist Kremówka. Das Gebäck besteht aus Blätterteig und einer großzügigen Schicht Creme und erinnert uns Österreicher natürlich sofort an eine Cremeschnitte. Besonders berühmt wurde die Kremówka Papieska durch Papst Johannes Paul II., der aus dem polnischen Wadowice stammte und von seinen Erinnerungen an die dortigen Kremówki erzählte.
Wenn du einmal nach Wadowice kommst, wirst du deshalb kaum an diesem Gebäck vorbeikommen. In den Konditoreien der Stadt begegnet dir die berühmte Kremówka praktisch überall.
Typische polnische Getränke. Zu einer kulinarischen Reise gehören natürlich nicht nur Speisen. Auch bei den Getränken hat Polen einige Spezialitäten zu bieten.
Wódka – polnischer Wodka
Polen besitzt eine lange Tradition der Wodkaherstellung. Neben klassischen Sorten gibt es zahlreiche aromatisierte Varianten. Eine der bekanntesten Spezialitäten ist Żubrówka, ein mit Bisongras aromatisierter Wodka.

In vielen Bars kannst du verschiedene Sorten probieren. Besonders in Krakau oder Warschau findest du Lokale, die sich auf polnische Wodkas spezialisiert haben. Wie immer gilt natürlich: lieber Qualität probieren als Quantität.
Kompot – alkoholfreier Klassiker
Ein Getränk, das du vor allem in traditionellen Lokalen entdecken kannst, ist Kompot. Dabei handelt es sich nicht um unser österreichisches Kompott zum Löffeln, sondern um ein Getränk, das durch das Kochen verschiedener Früchte hergestellt wird.
Je nach Saison kommen beispielsweise Äpfel, Kirschen, Erdbeeren, Zwetschken oder andere Früchte hinein. Gerade zu einem traditionellen polnischen Mittagessen passt ein Glas Kompot erstaunlich gut.

Milchbars: günstig und typisch polnisch essen
Wenn du traditionelle polnische Küche kennenlernen möchtest, solltest du mindestens einmal eine sogenannte Bar Mleczny, auf Deutsch „Milchbar“, besuchen. Lass dich vom Namen nicht täuschen. Mit einer Milchbar, wie man sie sich im Deutschen vielleicht vorstellt, hat das wenig zu tun.
Diese einfachen Lokale haben ihren Ursprung bereits im späten 19. Jahrhundert, wurden aber vor allem während der kommunistischen Zeit zu einem wichtigen Bestandteil des polnischen Alltags. Bis heute kannst du dort traditionelle Gerichte zu vergleichsweise günstigen Preisen bekommen. Pierogi, Suppen, Erdäpfel, Salate, Palatschinken und verschiedene Tagesgerichte stehen häufig auf der Karte.
Eine Bar Mleczny ist vielleicht nicht das schickste Lokal deiner Polenreise – dafür bekommst du hier einen interessanten Einblick in die polnische Alltagsküche.
Restaurant-Tipps für Polen: Trinkgeld und Bezahlen
Zum Abschluss noch ein paar praktische Restaurant-Tipps für deine Polenreise.
Wie viel Trinkgeld gibt man in Polen?
Wenn du mit dem Essen und Service zufrieden bist, sind in Restaurants ungefähr 10 Prozent Trinkgeld ein guter Richtwert. Kontrolliere vorher die Rechnung, denn insbesondere bei größeren Gruppen oder in manchen Lokalen kann bereits eine Servicegebühr enthalten sein.
Bezahlen in polnischen Restaurants
Kartenzahlung ist in Polen sehr weit verbreitet. Wenn du mit mehreren Personen unterwegs bist und getrennt bezahlen möchtest, frag am besten bereits beim Bestellen oder spätestens bevor die Rechnung erstellt wird, ob das möglich ist.
Und noch ein Tipp für uns Euro-Nutzer: Wenn das Kartenterminal eine Zahlung beziehungsweise Umrechnung direkt in Euro anbietet, solltest du den angezeigten Wechselkurs genau prüfen. Häufig ist es günstiger, in Polnischen Złoty (PLN) zu bezahlen und die Umrechnung dem eigenen Kartenanbieter zu überlassen.
Alkohol in der Öffentlichkeit
Beim Thema Alkohol solltest du noch eine Besonderheit beachten. Alkohol darf in Polen grundsätzlich nicht einfach überall im öffentlichen Raum konsumiert werden. Es gibt zwar Ausnahmen für entsprechend ausgewiesene beziehungsweise genehmigte Bereiche, aber mit dem Bier durch die Stadt zu spazieren ist keine besonders gute Idee. Genieße dein polnisches Bier oder deinen Wodka deshalb lieber im Lokal, in einer Bar oder an einem dafür vorgesehenen Ort.
Mein Fazit: Polen nur zu sehen, wäre eigentlich schade. Man muss es auch schmecken.
Guten Appetit!
Alle Fotos©Polnischer Tourismus

Eine sehr gute Idee, Speisen und Essen von einer bestimmten Region vorzustellen.
Macht es im Urlaub um einiges leichter.