Outdoor-Studie zeigt unsere Gewohnheiten an der frischen Luft

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Wandern, Mountainbiken, Trailrunning oder Joggen – die einzigartige Vielfältigkeit der österreichischen Landschaft spiegelt sich auch im Angebot der Outdooraktivitäten.

Hier alle Ergebnisse im Detail: Viele Menschen sind häufig draußen unterwegs, einige haben während der Pandemie ein neues Frischluft-Hobby entdeckt. Doch was treiben wir eigentlich zwischen Bergen und Tälern, Flüssen und Seen? Und was bewegt uns dabei – sowohl körperlich als auch geistig? Die Experten der Outdoor-Plattform komoot wollten es genau wissen und haben die wichtigsten Ergebnisse ihrer Outdoor-Studie* zusammengefasst.

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Österreich bewegt sich – seit der Pandemie sogar noch mehr

Dass die Österreicher:innen gerne an der frischen Luft sind, ist kein Geheimnis und auch kein Wunder bei den schönen Flecken Land direkt vor der Haustür. Der Großteil der Befragten gab an, dass sie regelmäßig (d.h. mindestens einmal monatlich) in der Natur unterwegs sind. Sei es zum Radfahren (55%), Wandern (51%) oder Joggen (44%).

Eine der häufig übersehenen, jedoch nicht minder schönen Outdooraktivitäten zwischen Voralberg und Niederösterreich ist das Spazierengehen. Fast alle Österreicher:innen (92%) drehen mindestens einmal im Monat eine Runde und etwa 55% tun dies sogar mehrmals pro Woche.

In der Pandemie aufs Rad geschwungen

In den Outdoor-Gewohnheiten hat sich in den Jahren seit der Pandemie einiges geändert. “Viele Menschen haben sich ein neues Hobby gesucht, was sich nicht nur in der Umfrage zeigt, sondern auch in unseren Nutzerzahlen. Seit Beginn der Pandemie haben sich die Nutzerzahlen von komoot auf aktuell 28 Millionen User verdreifacht,” berichtet Eva Kuprella, Marketing Managerin DACH bei komoot. Darüber hinaus geben die Befragten bei fast allen Outdoor-Aktivitäten an, in den letzten zwei Jahren öfter unterwegs zu sein.

Der große Gewinner hierbei ist eindeutig das Fahrrad. Vom klassischen Alltagsrad über sportliche Rennräder bis hin zu vielseitigen Gravelbikes setzen die Österreicher:innen sich auf ihre treuen Drahtesel und strampeln über Stock, Stein oder gleich ein ganzes Gebirge. Sowohl kurze Touren als auch mehrtägige Ausflüge erleben eine Renaissance und ziehen so auch eine beträchtliche Zahl neuer begeisterter Fahrrad-Liebhaber:innen an. Mehr als ein Fünftel (32%) gaben an, seit der Pandemie ihre Leidenschaft für den Spaß auf zwei Rädern gefunden zu haben.

Zwei Drittel würde gerne öfter in die Natur

Bei all diesen frohen Botschaften bleibt dennoch zu erwähnen, dass 61% der Österreicher:innen sich gerne noch mehr bewegen möchten. 20% der Befragten haben das Gefühl, mit ihrem Fitnesslevel den Anforderungen vieler Strecken nicht gewachsen zu sein. 28% wiederum geben an, von anderen Dingen aufgehalten zu werden und zu prokrastinieren. Und am häufigsten fehlt die Zeit, um ausgiebig in der Natur aktiv zu sein (49%). Insbesondere für die individuelle Tourenplanung bedarf es etwas Vorbereitung. Hier können Apps zur Outdoor-Navigation wie komoot helfen, Inspirationen zu finden und Routen zu planen. Oftmals lassen sich damit ganz einfach neue Touren direkt ab der eigenen Haustür finden und navigieren.

Stressabbau zwischen Waldbaden und Mountainbiken

Alle Gründe für mehr Bewegung im Freien lassen sich auf einen Satz komprimieren: Es tut uns gut! Wer acht Stunden am Tag in einen flimmernden Bildschirm starrt, kann beim Wandern den Weitblick genießen und den Alltag hinter sich lassen, wenn die Räder des Mountainbikes geschmeidig dem Trail folgen.

Kurzum: Die Menschen in Österreich genießen ihre kleine Auszeit vom stressigen Alltag. Neben dem generellen Tapetenwechseln, den rund ein Drittel der Befragten angibt, sind  Stressabbau (54%), Sport (53%) und Zeit für sich selbst (41%) wichtige Gründe für eine Auszeit im Grünen.

Low-Impact-Outdoor liegt im Trend

Dass es nicht immer eine extreme Bergwanderung oder Mehrtagestour sein muss, beweisen die Österreicher:innen mit Bravour. Für die meisten reichen bereits zwei Beine oder zwei Räder, um mit Begeisterung einzigartige Touren direkt vor den eigenen vier Wänden zu unternehmen. Die Lust auf Bewegung treibt 32% mehrmals pro Monat auf Tageswanderungen und fast die Hälfte zu kleineren Fahrradtouren (Ausflüge kürzer als zwei Stunden). Rund 12% gehen mehrmals pro Woche joggen. All diesen Aktivitäten inklusive Spazieren lässt es sich problemlos und ohne anspruchsvolle Voraussetzungen nachgehen. Und noch etwas haben alle Aktivitäten gemeinsam – auch die anspruchsvolleren: 89% der Menschen ist es wichtig, bei allen Naturerlebnissen diese auch zu schonen und auf den Umweltschutz zu achten.

Besonders der Wunsch nach dem Alleinsein in der Natur ist groß. Fast die Hälfte gibt an, bewusst Ziele zu wählen, die eher abseits der bekannten Attraktionen liegen und nicht im Trend sind. Außerdem nutzte mehr als ein Viertel Apps oder Webseiten zur Tourenplanung, um individuelle Routen zu finden und zu planen. Auch hier zeigt sich also das Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung abseits des Alltags. Durch die individuelle Planung von Touren findet jede und jeder, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt und abseits der bekannten Wege, diese Momente in der Natur. 58% gaben an, die Apps während des Ausflugs auch zur Sicherheit zu nutzen. Sie schätzen Apps als Hilfe für eine bessere Orientierung ebenso wie für die leichte und bequeme Planung.

Der steinige Weg der Inklusion

Beim Thema Inklusion zeigt sich, dass noch Luft nach oben ist. Nur 20% finden, dass Outdoor-Aktivitäten von einer diversen Gruppe an Menschen praktiziert wird. Eine der größten Hürden, um die Natur aktiv zu genießen, ist die körperliche Einschränkung. Dass das kein Grund mehr sein soll, sagen fast die Hälfte der Befragten (38%). Sie wollen mehr Wege, die auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen oder Behinderungen ausgerichtet sind und mehr Informationen über solche Angebote, damit wirklich alle einen Zugang zu schönen Outdoor-Erlebnissen haben.

Auch die Inklusion von sozial schwächeren Menschen schlägt mit fast einem Drittel Zustimmung hohe Wellen und bietet großes Ausbaupotential. Noch höher mit 39% ist der Zuspruch für mehr Outdoor-Angebote speziell für Frauen. „Hier sehen wir ein großes Potential – und große Verantwortung“, erklärt Eva Kuprella. „Wir arbeiten gemeinsam mit unserer Community bereits an einer inklusiveren Outdoor-Welt, indem wir Formate anbieten, bei denen für alle etwas dabei ist. Unsere Women’s Weekender und Rallys – ein Bikepacking-Event, das sich speziell an Frauen, nicht-binäre Personen und Transmenschen richtet – kommt sehr gut an und bietet einen sicheren Raum für Erfahrene und Einsteigerinnen. Dabei geht es nicht um höher, schneller weiter. Am Ende ist nämlich der Weg das Ziel.”

*Die komoot Outdoor-Studie stützt sich auf Umfrageergebnisse, die im Auftrag des Unternehmens vom internationalen Umfrageinstitut OnePoll erhoben wurden. Dabei wurde eine Stichprobe von 1.000 Teilnehmer:innen aus Österreich entsprechend der Alters- und Geschlechterverteilungsstruktur der Gesamtbevölkerung per Online-Fragebogen befragt.

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