Bewegung ist für jedes Alter gesund!

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Richtige Bewegung Foto: Dr.-Klaus-Uwe-Gerhardt_pixelio.de

Doch wie viel Bewegung ist für 30-Jährige und Ältere ab 65 empfehlenswert?

Eine Antwort auf diese und weitere Fragen zum Thema Bewegung geben die neuen „Österr. Bewegungsempfehlungen“ des Fonds Gesundes Österreich. Regelmäßige Bewegung ist eine der wirksamsten und wichtigsten Maßnahmen, um die Gesundheit auf vielen Ebenen zu fördern. Der Wechsel von keiner oder wenig Bewegung zu mehr und regelmäßiger Bewegung ist ein entscheidender Beitrag für die Gesundheit – gerade jetzt!

„Gesundheitsförderung sieht vor, unterschiedliche Bevölkerungsgruppen dort abzuholen, wo sie sich befinden, und Ziele anzustreben, die auch erreichbar sind. Diese Ziele sehen für Freizeitsportlerinnen und -sportler naturgemäß anders aus als für körperlich bislang inaktive Personen“. Dr. Klaus Ropin, Leiter des Fonds Gesundes Österreich.

Fest steht: es kommt auf das Alter und die persönlichen Voraussetzungen an

Für verschiedene Altersgruppen gelten unterschiedliche Bewegungsempfehlungen. Expert*innen unterscheiden hier nach sechs Zielgruppen – und zwar unabhängig von Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit und Körper-, Sinnes- oder Mentalbehinderungen:

  • Kinder im Kindergartenalter
  • Kinder und Jugendliche
  • Erwachsene
  • ältere Erwachsene
  • Frauen während der Schwangerschaft und danach
  • Erwachsene mit chronischen Erkrankungen
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Generell gilt für ALLE:

  • Lang andauerndes Sitzen vermeiden und immer wieder zwischendurch bewegen!
  • Wer Freude an der Bewegung hat, wird dies auch gerne und regelmäßig tun.
  • Kinder im Kindergartenalter (3-6 Jahre) sollen sich täglich mindestens 3 Stunden über den Tag verteilt bewegen. Dabei soll die Freude an Bewegung im Vordergrund stehen und die Kinder weder unter- noch überfordert werden.
  • Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren sollen sich täglich mindestens 60 Minuten, also 1 Stunde, bewegen. Ausdauersportarten sind besonders wichtig und an mind. drei Tagen pro Woche sollen zusätzlich muskelkräftigende Übungen gemacht werden. Das stärkt auch die Knochen.
  • Erwachsene von 18 bis 65 Jahren sollten regelmäßig körperlich aktiv sein und an mind. zwei Tagen pro Woche muskelkräftigende Übungen durchführen, bei denen alle großen Muskelgruppen berücksichtigt werden. Zusätzlich sollte 2 ½ bis 5 Stunden pro Woche Ausdauersport betrieben werden.
  • Ältere Erwachsene ab 65 Jahren: Regelmäßige Bewegung ist für ältere Menschen besonders wichtig, weil sie im Vergleich zu anderen Altersgruppen am wenigsten körperlich aktiv sind. Grundsätzlich gelten dieselben Empfehlungen wie für die 18-65-Jährigen. Vielseitigkeit ist besonders gefragt: Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Gleichgewichtsübungen abwechseln! Zu beachten: je nach Fitnessniveau oder eventueller Einschränkungen sollen ältere Personen die Belastung und den Umfang ihrer körperlichen Aktivität an ihre Voraussetzungen anpassen.
  • Frauen während der Schwangerschaft und danach: Frauen, die bis zur Schwangerschaft nicht regelmäßig körperlich aktiv waren, sollen jede Gelegenheit nützen, körperlich aktiv zu werden. Tägliches Beckenbodentraining und zusätzlich muskelkräftigende Übungen ohne Pressatmung an zwei oder mehr Tagen der Woche werden für die Gesundheit ebenso empfohlen wie mindestens 150 Minuten (2 ½ Stunden) pro Woche ausdauerorientierte Bewegung
  • Erwachsene mit chronischen Erkrankungen: Regelmäßig und soweit wie möglich körperlich aktiv zu sein, ist für diese Gruppe besonders wichtig. Je nach Gesundheitszustand soll die Bewegung nach Rücksprache mit einem Arzt/einer Ärztin ausgeführt werden.

Es gibt auch Empfehlungen, die beschreiben, wie man „sicher körperlich aktiv“ ist

Für jede Zielgruppe gibt es nun übersichtlich gestaltete Folder und Plakate in einfacher Sprache, die beim Fonds Gesundes Österreich kostenlos bestellt werden können oder als Download auf der Website des FGÖ zur Verfügung stehen.

Die Bedeutung regelmäßiger körperlicher Aktivität für die Gesundheit ist bekannt. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Europäische Kommission verweisen immer wieder darauf, wie wichtig Bewegung für die Gesundheit ist und fordern dazu auf, der Bewegungsförderung auf nationaler Ebene mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Insbesondere in Zeiten der Corona-Pandemie kann regelmäßige Bewegung als wesentliche Ressource für die Gesundheit genutzt werden. Sie stärkt das Immunsystem und wirkt präventiv gegen Erkrankungen, die einen schweren Verlauf einer Covid-19-Erkrankung begünstigen.

Hier Broschüre anfordern: https://fgoe.org/contact/broschuerenbestellung

Auch die Preis- und Nachfrageanalyse des Preisvergleichsportals Geizhals zeigt auf:

Das sich die Konsumprioritäten in Österreich während des Pandemiejahres teils deutlich verschoben haben. Der Lockdown hat für deutlich mehr Zugriffe auf unser Portal gesorgt. Nach wie vor kaufen rund 75% der Geizhals.at-User bei österreichischen Händlern – an dieser Traffic-Verteilung haben auch die Corona-Pandemie und die öffentlichkeitsstarken Aufrufe zur Unterstützung des heimischen Handels nichts geändert, sagt Markus Nigl, Geizhals-CEO

Seit rund einem Jahr beeinflussen die Corona-Pandemie und die dazugehörigen Einschränkungen das alltägliche Leben. Das führte am Anfang der Pandemie vor allem dazu, dass Produkte für das Home Office aber auch Haushalts- bzw. Küchengeräte besonders stark nachgefragt waren. Aber mit Fortdauer der Lockdown-Maßnahmen sind es vor allem Fitnessgeräte und Unterhaltungselektronik, die mehr denn je gekauft werden.

Sport und Fitness werden immer wichtiger

Fitnessstudios und zahlreiche Sportstätten sind geschlossen – die Möglichkeiten sich fit und gesund zu halten sind dadurch stark eingeschränkt. Das führt dazu, dass die Nachfrage, aber auch die Preise für diese Produktgruppen stark gestiegen sind. Hanteln und Gewichte sind besonders populär (Nachfrageanstieg: +559%) und sind teils komplett vergriffen. Diese Lieferengpässe führten auch zu einem Preisanstieg von 30%.

Auch aber Fahrradfahren erfreut sich größter Beliebtheit, die Nachfragesteigerungen bei Fahrradhelmen (+ 63%) und Indoor-Rollentrainern (+154%) führten allerdings auch zu einem Preisanstieg von durchschnittlich 13%. Gymnastikutensilien wie Matten und Bälle sind um 28% teurer geworden, bei einer gesteigerten Nachfrage von knapp 100%. Während die Nachfrage nach klassischen Skiern eingebrochen ist (-39%), sind es vor allem Rodeln (+429%) und Langlaufski (+109%), die im Wintersportbereich den Ton 2020/21 angeben.

Sind Sie jetzt animiert etwas mehr Sport und Bewegung zu machen?

Wir wünschen viel Spaß mit Bewegung!

ots

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