Abnehmen durch Krafttraining – Vieles spricht dafür

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Wer Gewicht verlieren möchte, kommt um Sport nicht herum, denn zum Abnehmen reicht es nicht, einfach weniger zu essen.

Aus diesem Grund scheitern viele Diäten schon deshalb, da die übergewichtigen Personen annehmen, dass sie nur weniger essen müssen, um abzunehmen. Darum möchten wir Ihnen verraten, wie das eigene Gewicht durch Sport reduziert werden kann und weshalb Sport derart effektiv ist.

Blitzdiäten scheitern aufgrund der mangelnden Bewegung

Viele übergewichtige Menschen beginnen eine Diät, um auf diese Weise Gewicht zu verlieren. Um Gewicht zu verlieren, braucht es allerdings schon ein wenig mehr als eine veränderte Ernährung, wobei Sport eine wichtige Rolle spielt. Dem sind sich allerdings die wenigsten Übergewichtigen bewusst, weshalb viele vermeintlich vielversprechende Blitzdiäten im Sande verlaufen. Dabei findet man im Internet eine große Anzahl an Tipps, um gesund abzunehmen, wobei die sportliche Betätigung eine wichtige Rolle spielt. Denn eine der Grundvoraussetzungen, um abzunehmen ist das Bewusstsein selbst etwas hierfür tun zu müssen, also aktiv Sport zu treiben. Denn durch nichts tun lassen sich keine Kalorien verbrennen.

Muskeln – Die Fettkiller des Körpers

Laut einer Statistik des Robert-Koch-Instituts sind rund 53 Prozent aller Frauen und sogar 67 Prozent der Männer hierzulande übergewichtig. Vor allem ältere Menschen legen vergleichsweise schnell an Gewicht zu, da diese in der Regel deutlich weniger Sport treiben als jüngere Personen. Wer dann auch noch versucht, mithilfe von einer Diät an Gewicht zu verlieren, der verliert dies zumeist an den falschen Stellen. Denn anstelle von Fett baut der Körper zunächst erst einmal Muskeln ab, welche zu den wichtigsten Fettkillern des menschlichen Körpers gehören. Denn Bewegung erfordert Energie, welche der Körper aus dem Zucker- und Fettspeicher bezieht. Durch regelmäßige sportliche Betätigung lernt der Körper somit auf die vorhandenen Energievorräte zurückzugreifen, welche auf diese Weise mit der Zeit abgebaut werden. Zugleich werden durch den Sport neue Muskelfasern gebildet, wodurch sich der Körper nach und nach umstellt.

Auch mit Sport sieht man die ersten Erfolge erst nach mehreren Wochen

Die Umstellung von Körperfett auf Muskeln dauert allerdings eine Weile, da es sich bei dem Körperfett um einen energiereichen Kraftstoff handelt. So enthält ein Kilogramm Körperfett etwa 7000 Kilokalorien und diese zu vernichten ist nicht einfach. Eine Person mit einem Gewicht von 85 Kilogramm müsste hierfür etwa zehn Stunden mit einer Geschwindigkeit von zehn Kilometern pro Stunde laufen.

Die Waage als Motivationskiller

Viele Menschen, die abnehmen möchten, nehmen die eigenen Fortschritte nicht einmal wahr, da für diese nur die Zahl auf der Waage zählt. Das ist allerdings ein großer Fehler, denn auch wenn die Waage nach mehreren Wochen dasselbe Gewicht anzeigt, bedeutet das nicht zwingend einen Stillstand. Denn häufig wird das abgebaute Fett durch das Gewicht der neuen Muskelzellen wieder ausgeglichen. Doch die zusätzlichen Muskeln bringen zwei Vorteile mit sich, so wird der Körper zum einen gestärkt und zum anderen steigt der tägliche Kalorienverbrauch dadurch ebenfalls an, selbst in Ruhephasen.

Die beste Tageszeit für Sport

Zu welcher Tageszeit sich mithilfe von sportlichen Aktivitäten am effektivsten Fett verbrannt werden kann, darüber herrscht unter den Experten bislang Uneinigkeit. Es gibt allerdings eine Theorie, die besagt, dass Sport vor allem vor dem Frühstück sinnvoll ist. Denn auf diese Weise wird der Stoffwechsel bereits früh am Morgen aktiviert, wodurch die anschließend zugeführte Energie optimal verwertet werden kann. Andere Experten schwören dagegen eher auf sportliche Aktivitäten am Abend, doch im Grunde entscheidet der individuelle Biorhythmus eines Menschen darüber, wann dieser am besten Sport treiben sollte.

Nicht überlasten

Am meisten Fett verbraucht der Körper, sobald das Herz etwa 75 Prozent von seiner maximalen Frequenz erreicht. Doch wer gerade erst mit dem Training beginnt, sollte zunächst erst einmal eine Stufe herunterschalten und bei einer Herzfrequenz zwischen 55 und 60 Prozent trainieren. Denn ansonsten besteht die Gefahr einer Überbelastung, weshalb man die Herzfrequenz während des Trainings mithilfe von einem Pulsmesser genau kontrollieren sollte.

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