Wie wichtig ist die Matratze beim Bettenkauf?

Gute Matratze Foto: R_K_B_by_Rainer-Sturm_pixelio.de

Die Matratze ist das Herzstück des Bettes und entscheidend für eine gute Schlafqualität.

Wir erklären, wie sich die Auswahl der Matratze auf den Körper auswirkt und worauf Sie beim Kauf achten müssen.

Warum ist die Matratze wichtig für die Schlafqualität?

Guter Schlaf ist wichtig für die körperliche und geistige Regeneration. Empfohlen wird täglich zwischen sieben und acht Stunden zu schlafen, um ausreichend erholt zu sein. Passt jedoch die Matratze nicht zu Ihren individuellen Bedürfnissen, bleibt die Erholung im Schlaf trotz ausreichender Schlafdauer aus. Damit der Schlaf erholsam ist, muss die Matratze den Körper in der Nacht unterstützen und die natürliche Form der Wirbelsäule ermöglichen. Hierfür ist es erforderlich, dass Ihre Matratze an den Punkten mit dem höchsten Auflagedruck nachgibt und die Stellen, die Halt benötigen, abstützt. Erfüllt Ihre Matratze diese Anforderungen, weist die Wirbelsäule auch im Liegen ihre natürliche Form auf und die Schlafqualität steigt. Zusätzlich fördert die optimale Unterstützung des Rückens die Entspannung der Muskulatur und die Regeneration der Bandscheiben, was langfristig zur Gesunderhaltung des Rückens beiträgt.

Wie oft sollte die Matratze erneuert werden?

Wenn Ihre Matratze in die Jahre gekommen ist, erfüllt selbst das beste Modell nicht mehr seinen Zweck. Empfohlen wird, die Matratze nach 7 bis 10 Jahren auszutauschen. Teilweise ist es auch sinnvoll, die Matratze häufiger zu ersetzen, wenn diese einer hohen Belastung ausgesetzt und dementsprechend schnell durchgelegen ist. Um die Haltbarkeit der Matratze zu erhöhen, empfiehlt es sich, diese regelmäßig zu wenden. Auf diese Weise wird eine einseitige Belastung vermieden, die auf Dauer zu Liegekuhlen führt und die Schlafqualität senkt. Am besten wenden Sie Ihre Matratze zwei bis drei Mal im Jahr. Manche Matratzenhersteller empfehlen sogar die Matratze bei jedem Wechsel der Bettwäsche zu wenden. Das gilt nicht nur für Einzelmatratzen in 90×200 cm, auch Standard- oder Boxspringmatratzen in 160×200 cm oder größerer Ausführung sollten regelmäßig gewendet werden. Handelt es sich jedoch um eine Matratze mit vorgegebener Liegeseite, ist das Wenden nicht möglich.

Welche Materialien bieten den höchsten Schlafkomfort?

Im Handel werden verschiedene Matratzen-Modelle aus unterschiedlichen Materialen angeboten. Besonders weit verbreitet sind die folgenden Materialen:

  • Federkern:

Eine Federkernmatratze besitzt einen Innenkern aus Metallfedern. Da die Federn je nach Belastung unterschiedlich nachgeben, bietet sie eine optimale Unterstützung für den Körper. Die Federn ermöglichen außerdem eine gute Luftzirkulation, wodurch Feuchtigkeit entweichen kann und der Bildung von Schimmel effektiv vorgebeugt wird. Federkernmatratzen eignen sich für Personen mit höherem Körpergewicht und bieten sowohl in Seiten- als auch in Bauch- und Rückenlage einen hohen Schlafkomfort.

  • Kaltschaum:

Kaltschaummatratzen werden aus einem speziellen Schaumstoff hergestellt, der bei niedrigen Temperaturen aufgeschäumt wird. Kaltschaum ist punktelastisch und passt sich den Körperzonen des Schläfers an. Dadurch erhält der Körper die notwendige Unterstützung, die er für eine gesunde Liegeposition benötigt. Die Kaltschaummatratze speichert zudem Wärme und eignet sich für Personen, die in der Nacht oft frieren.

  • Latex:

Latexmatratzen werden entweder aus Natur- oder Synthetiklatex gefertigt. Für Allergiker empfiehlt sich eine Matratze aus Naturlatex. Synthetischer Latex ist nicht atmungsaktiv, was die Vermehrung von Milben fördert. Wie auch Kaltschaum ist Latex punktelastisch und passt sich punktgenau an.

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