Im Alter ausreichend trinken

Trinken ist wichtig

Wasser trinken ist wichtig. Foto: Hartmut910_pixelio.de
Wasser trinken ist wichtig. Foto: Hartmut910_pixelio.de

Trinken ist lebensnotwendig. Denn Wasser ist wesentlicher Bestandteil aller Zellen und wird für sämtliche Stoffwechselprozesse benötigt.

Insbesondere ältere Menschen trinken jedoch oft nicht regelmäßig und in ausreichender Menge – dabei ist es gerade für sie besonders wichtig. Mit einfachen Tipps und Tricks lässt sich aber an der eigenen Trinkdisziplin arbeiten.

Senioren haben erhöhten Flüssigkeitsbedarf

Wer ein gesundes Durstgefühl hat, wird in der Regel keine Schwierigkeiten haben, die für Senioren empfohlene Flüssigkeitsmenge von mindestens 1,3 Litern zu sich zu nehmen. Wer hingegen dazu neigt, das Trinken zu vergessen, wird diese Menge oft nicht erreichen. Während Erkrankungen, bei denen das körpereigene Immunsystem mit Infektionen zu kämpfen hat, benötigt der Körper sogar noch mehr Flüssigkeit. Insbesondere bei einer Blasenentzündung, die bei älteren Menschen häufiger auftritt, gehört ausreichendes Trinken zu den wichtigsten Maßnahmen, die die Symptome lindern können.

Für ältere Menschen ist es aus zweierlei Gründen besonders empfehlenswert, das Trinkverhalten im Blick zu behalten. Zum einen verliert der Körper älterer Menschen im Schnitt mehr Flüssigkeit als der jüngerer Personen. Zum anderen empfinden Senioren häufig weniger Durst und trinken daher zu wenig.

Tipps: Wie man sein Trinkverhalten verbessert

Wer von sich weiß oder vermutet, zu wenig zu trinken, der sollte sein eigenes Verhalten ein paar Tage lang kontrollieren und ein Trinkprotokoll erstellen. Notiert man sich, wann was und wie viel getrunken wird, dann lässt sich einfach feststellen, ob man insgesamt zu wenig trinkt. Mit den folgenden Maßnahmen kann man gezielt an seinem Trinkverhalten arbeiten.

Eine Getränkeauswahl zu Hause haben

Möchte man versuchen, über den Tag verteilt mehr zu trinken, hilft es oft, eine Auswahl an unterschiedlichen Getränken zur Verfügung zu haben. Viele Menschen trinken lieber mehrere unterschiedliche Getränke statt eineinhalb Liter Wasser. Interessante Kombinationen wie verschiedene Smoothies, Fruchtschorlen oder ein Mix aus Mineralwasser mit Minze und Limettensaft beugen Langeweile vor und das Trinken macht Spaß und wird nicht zur notwendigen Pflicht. Ratsam ist auch der Wechsel zwischen kalten und warmen Getränken.

Feste Rituale schaffen

Wer weiß, dass er generell zu wenig trinkt, der sollte nicht erst trinken, wenn sich ein starkes Durstgefühl einstellt. Vielmehr ist es in einem solchen Fall wichtig, nach einem festen Plan zu trinken. Denn wer immer zur selben Zeit die gleiche Menge trinkt, läuft weniger Gefahr, die Flüssigkeitsaufnahme zu vergessen.

Trinkportionen in der Wohnung verteilen

Damit man das Trinken im hektischen Alltag nicht vergisst, kann es sinnvoll sein, kleine Getränkeflaschen und Gläser an verschiedenen Orten in der Wohnung aufzustellen, an denen man sich den Tag über häufig aufhält: wie etwa vor dem Fernseher, neben dem Computer oder auf dem Nachttisch. Für unterwegs sollte man ebenfalls immer eine kleine Flasche Wasser dabei haben.

Sich erinnern lassen

Dank der modernen Technik ist es inzwischen auch kein Problem mehr, sich über sein Smartphone daran erinnern zu lassen, etwas zu trinken. Doch es gibt nicht nur zahlreiche entsprechende „Trink-Apps“ für das Mobiltelefon, sondern auch spezielle Erinnerungsdienste für den PC.

Auf diese Weise denkt man auch ohne ständigen Blick auf die Uhr daran, regelmäßig etwas zu trinken.

5 Kommentare

  1. Genug zu trinken ist wirklich extrem wichtig, was mir aufgefallen ist, ist, dass auch viele Kinder äußerst wenig trinken, die ja durch ständige Bewegung und herumtoben bestimmt auch einen erhöhten Bedarf haben..

  2. Ich habe auch jahrelang starke Probleme mit dem trinken gehabt, hab nie dran gedacht und wenns gut ging vielleicht ein bis zwei Gläser pro Tag getrunken. Was mir sehr geholfen hat, war regelmäßig feste Trinkzeiten anzugewöhnen. Zum Beispiel trinke ich jetzt direkt nach dem aufstehen fast einen Liter Wasser, das baucht zwar etwas Gewöhnung, dafür muss ich tagsüber dann nicht mehr so viel daran denken.

  3. Guter Bericht, allerdings habe ich eine andere Meinung zu Smoothies. Ich finde nicht, dass man die zu Getränken zählen sollte, klar haben Früchte auch einen hohen Wasseranteil, trotzdem ist es eher als Mahlzeit zu werten.

  4. Im Winter hilft es mir total einfach Morgens eine große Kanne Tee zu machen und die über den Tag zu verbrauchen – so sind schon mal 1,5 Liter abgedeckt und die restlichen 2 Gläser lassen sich super vor dem Abendessen noch einbauen!

  5. Mir fällt das schwer. Mein Mann sagt mir zwar dauernd ich muss mehr trinken aber es funktioniert trotzdem nicht rechr, ich werde solche Apps mal versuchen..

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