Der neue Jeep Compass bei uns im Test

Jepp die Traditionsmarke

©Jepp Compass
©Jepp Compass

Die Jeep-Modellpalette – so auch der Jeep Compass – finden wieder zu alter Stärke zurück. Was er kann, lesen Sie hier.

Das Design – die äußere Wirkung

Der neue Jeep Compass wirkt insgesamt gereifter, moderner ohne allerdings seine ursprünglichen Gene zu verwässern. Sein Designkleid bleibt kantig, ursprünglich, hohe Sitzposition wie es sich für einen Jeep gehört. Er gehört zweifellos zu den „echten“ Jeeps ohne ein knorrig alter Geländewagen zu sein. Er wirkt zeitlos und das hat in diesem Segment auch einiges an sich – wie Zeitlosigkeit und Gefälligkeit.

Der Jeep Compass, mit dessen Einführung Jeep jedes einzelne SUV Segment abdeckt, bietet eine gelungene Kombination aus exzellenter Fahrdynamik auf der Straße, legendären 4×4 Geländefähigkeiten, modernem und authentischem Jeep Design sowie fortschrittlichsten, nutzerfreundlichen Technologien und innovativen Sicherheits- und Assistenz-Systemen. Sein Angebot besteht aus vier Ausstattungsversionen, zwei effizienten Turbodieselmotoren und einem Benzinmotor mit Leistungsstärken von 120 PS bis 170 PS, Front – oder Allradantrieb sowie einer Neunstufen-Automatik oder einem Sechsgang-Schaltgetriebe, womit insgesamt sieben unterschiedlichen Antriebs-kombinationen zur Wahl stehen.

Mit Allrad auf der sicheren Seite

Jeep Compass

Die von FCA einwickelte „Small-Wide 4×4″ Architektur, Einzelradaufhängung rundum, sowie die präzise elektrische Servolenkung sorgen für dynamisches und sicheres Fahrverhalten des neuen Jeep Compass auf befestigten Straßen, während zwei innovative, intelligente Antriebssysteme für beste Geländefähigkeiten bei allen Witterungsbedingungen sorgen: Jeep Active Drive und Jeep Active Drive Low schalten bei Bedarf sofort ohne Zutun des Lenkers auf Allradantrieb um und können, wenn erforderlich, bis zu 100 Prozent des verfügbaren Drehmoments an ein einziges Rad leiten. Außerdem verfügen alle Allradversionen des Compass über eine 4WD „Lock“ Funktion, die den permanenten Allradantrieb sperrt und über die Selec Terrain Traktionskontrolle aktiviert werden kann. Sowohl im Gelände wie auch im harten Winter ein nicht zu unterschätzender Vorteil.

Motorseitig Benziner und Diesel

Das Motorenangebot des Compass reicht vom 1.6 MultiJet II Dieselmotor mit 88 kW (120PS) über den 2.0 MultiJet II Diesel mit 103 kW (140 PS) oder 125 kW (170 PS) bis zum ebenfalls 140 oder 170 PS starken 1.4. MultiAir2 Turbo-Benzinmotor. Allen Motoren gemeinsam sind die überzeugende und gleichzeitig effiziente Wirkungsweise. So reicht der kombinierte Kraftstoffverbrauch von lediglich 4,4 Liter Diesel bis 6,9 Liter Benzin.

Jeep Compass

Wir haben die vermutlich meist georderte Variante mit Dieselmotor mit 140 PS, Allradantrieb und Neunstufen-Automatik getestet. Diese Variante ist völlig ausreichend hinsichtlich Leistung (Höchstgeschwindigkeit 190 km/h, Beschleunigung von 0 auf 100 km in 9,9 Sek.), ist im täglichen Umgang sehr fahrerfreundlich (Länge 4,34 m), komfortabel und man hat einiges an Reserven für den berühmten Fall der Fälle. Egal ob Schlamm, Sand, Gelände oder Schnee, man betätigt den in der Mittelkonsole sitzenden Drehschalter und aktiviert das Selec-Terrain® Assistenzsystem das sich auf jeden erdenklichen Untergrund anpasst. Vier verschiedene Modi ermöglichen die Abstimmung des Antriebs auf verschiedenste Bodengegebenheiten.

Wie fährt er sich auf der Straße

Dank der famosen Neungang Automatik hat man immer den idealen Gang und kann auch nach engen Kurven voll beschleunigen, anderseits fährt man auf der Autobahn bei Autobahnlimit von 130 km/h mit niedriger Drehzahl und spart Treibstoff. Man ist fast ruckfrei und sehr komfortabel unterwegs. Der Jeep Compass ist Überland auch ein Gleiter – ohne zu weich gefedert zu sein. Zudem ist er für einen Dieselmotor sehr leise unterwegs, lediglich außen ist er als solcher wahrzunehmen.

Jeep Compass

Darüber hinaus überzeugte uns der Jeep Compass mit fortschrittlichen Technologien für Sicherheit und nutzerfreundlichen Infotainment-Systemen. Mit mehr als 70 verfügbaren Sicherheitseigenschaften inklusive Frontkollisionswarner mit Aufprallvermeidung sowie Spurhalteassistent serienmäßig bei allen Modellen setzt er neue Standards im Bereich Sicherheit. Die angebotenen drei neuen Uconnect Infotainment-Systeme sorgen für noch sicherere Kommunikation, störungsfreie Unterhaltung und einfache Navigation.

Ein Wort zum Verbrauch. Mit seinem serienmäßigen 60 Liter Tank und einem Testverbrauch von 6,9 Liter auf 100 km (EU Verbrauchangabe kombiniert 5,7 l) kann man auch längere Strecken ohne häufiges Nachtanken absolvieren.

Ausreichendes Platzangebot

Sowohl vorne wie auch Passagiere hinten, haben ausreichend Platz und fühlen sich wohl. Auch die Rundumsicht ist Dank der großen Fensterflächen ideal – auch nach hinten. Der Gepäckraum fasst 438l und bei umgelegten Rücksitzen kann man bis zu 1251l beladen. Der Innenraum ist modern, Klassisch und gediegen ausgestattet. Die Sitze sind auch für Langstreckentauglich. Die Bedienungstasten sind ideal verteilt und vor allem auch entsprechend groß beschriftet, sodass man auch ohne Lesebrille gut klar kommt.

Jeep® Compass Limited

Die Preise beginnen bei EUR 26.890,-, unser Testwagen (Ausstattung Limited) ohne Extras kommt auf EUR 41.390,-, ist jedoch schon sehr gut ausgestattet, sodass man damit fast durchkommt. Diverse Sonderausstattungs-Pakte erleichtern die Wahl.

Unsere Meinung

Ein Hauch Abenteurer steckt doch in jedem von uns. Mit dem Jeep Compass hat man ein SUV der zeitlos ist und dabei viele Reserven hinsichtlich Gelände oder Wintereinsatz hat. Dabei ist er im täglichen Betrieb noch leistbar.

 

Sehen Sie sich hier das Video vom Jeep Compass an.

4 Kommentare

  1. Würdet ihr sagen der taugt auch als Familien Kutsche?
    Meine Frau und ich sind gerade am überlegen.. Wir machen öfters Ausflüge, auch an nicht allzu befestigte Stellen, da wär ein Geländewagen schon was feines, aber 2 Kinder wohnen noch daheim und Stadtfahrten mit der Familie sind natürlich schon Haupteinsatz.

  2. Das Detail mit der Lesebrille gefällt mir! ;)
    Kann nämlich wirklich mühsam sein, als Kurzsichtiger dann während dem fahren Brille zu wechseln, wenn man die Klimaanlage oder das NAWI bedienen möchte.

  3. Ach ich war immer schon ein großer Jeep-Fan. Bis jetzt hat es sich leider noch nie ergeben.
    Vielleicht wird mein Traum mit diesem Modell endlich wahr..

  4. Als ich das erste Mal in einem Jeep mitfahren durfte war ich auch sehr begeistert!
    Wir haben uns einige Jahre danach selbst einen zugelegt und genießen es sehr. Also für uns ist er als Familien- und teilweise Stadtauto auch überhaupt kein Problem. @Gunther L.

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